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Umfassende Erhöhung der Verteidigungsbereitschaft

Generalmajor Roman Vartok erläutert das Risikobild 2026 und die Konsequenzen für die Landesverteidigung. Foto: Carina Karlovits / HBF

Das Risikobild 2026 des Verteidigungsministeriums nennt sieben Top-Risiken für Österreich. Ressortchefin Klaudia Tanner zieht eine klare Konsequenz: die umfassende Erhöhung der Verteidigungsbereitschaft.

 

Verteidigungsministerium analysiert Lage

Das Bundesministerium präsentierte am Montag in Wien das „Risikobild 2026“ mit dem Untertitel „Ende der Ordnung?“ Die Studie konzentriert sich auf eine sicherheitspolitische Prognose für die nächsten Monate, die von Umbrüchen und Ungewissheiten geprägt ist.

„Die Erhöhung der umfassenden Verteidigungsbereitschaft in Österreich ist daher kein Selbstzweck“, erklärte Tanner: Sie ist eine bewusste Reaktion auf die gewachsenen Bedrohungslagen. „Nur eine wehrhafte Demokratie mit einem gut ausgestatteten Bundesheer kann uns, unser Land und unsere Werte schützen.“

Abschied von bekannter Weltordnung: Generalsekretär Arnold Kammel

Abschied von bekannter Weltordnung: Generalsekretär Arnold Kammel

Auf den Bruch bei internationalen Beziehungen und den Abschied von einer geregelten Weltordnung verwies Arnold Kammel, Generalsekretär im Ressort. Gleich argumentierte Generalmajor Ronald Vartok, Leiter der Direktion internationale Beziehungen: die alten Gewissheiten brechen unaufhaltsam zusammen. Die unipolare Weltordnung unter Führung der USA ist am Ende, es beginnt ein neues, konfrontatives, multipolares System.

Die Führung des Ressorts und des Bundesheeres wünscht daher eine steigende Budgetierung im Finanzierungsgesetz (LV-FinG) und eine weitestgehende Umsetzung der Reformvorschläge der Wehrdienstkommission.

Generalmajor Roman Vartok erläutert das Risikobild 2026 und die Konsequenzen für die Landesverteidigung. Foto: Carina Karlovits / HBF
Generalmajor Roman Vartok erläutert das Risikobild 2026 und die Konsequenzen für die Landesverteidigung. Foto: Carina Karlovits / HBF
Ministerin Claudia Bauer und Stephan Marik-Lebeck (Statistik Austria) präsentierten die Ausgabe 2026 des Jahrbuchs "Migration und Integration". Foto: Bka / Regina Aigner

Claudia Bauer drängt auf Integration von Frauen aus Fluchtstaaten

Etwas zuversichtlich zeigt sich die Nationalbank in ihrer jüngsten Konjunkturprognose. Foto: istock/Spitzt-Foto

Nationalbank hebt Wachstumsprognose für 2027 an

ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl am Rednerpult des Nationalrats. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Gödl: Politischer Islam ist Sicherheitsfrage

Muslim Interaktiv war eine islamistische Vereinigung in Deutschland, deren Netzwerk in den gesamten deutschsprachigen Raum hineinwirkte. Sie wurde 2025 durch das Bundesministerium des Inneren, Berlin, verboten. Foto (Demonstration in Hamburg 2024 gegen behauptete Zensur; DPI-Studie).

So greift der Politische Islam nach Europa

Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner

Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen