Die Wiener Stadtregierung zeigt mit der Erhöhung der Preise für Fernwärme ihre soziale Kälte. Für ÖVP-Stadtrat Karl Mahrer ist das enttäuschend. Foto: iStock / deepblue4you

Im September steht Wien eine Erhöhung der Fernwärmepreise (Zur-Sache berichtete) bevor. Die Preise werden fast verdoppelt. Das zeigt wieder die soziale Kälte der rot-pinken Stadtregierung. Ein Interesse an Gesprächen und Lösungen gibt es nicht, kritisiert die ÖVP Wien.

 

Wien bleibt kalt

Während die Bundesregierung an Entlastungsmaßnahmen arbeitet, erhöht die Wiener Stadtregierung Gebühren und Tarife. Und das auf Kosten der Bevölkerung: Um 92 % sollen die Fernwärme-Preise steigen. „Es ist bedauerlich, dass die rot-pinke Stadtregierung den Appell der Wiener Volkspartei für gemeinsame Gespräche nicht angenommen hat. Es werden somit über die Köpfe der Menschen hinweg unsoziale Maßnahmen gesetzt anstatt an konstruktiven Lösungen zu arbeiten“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer.

 

Gesucht: Soziale Gerechtigkeit

Es gab zwar Aussagen von Stadtrat Hanke bezüglich der Fernwärmepreise, nun kommt aber trotzdem das Wiener Teuerungsgesetz zum Einsatz, wodurch die Preise automatisch am 1. Jänner steigen würden. „Anstatt sich endlich ein Vorbild an den nachhaltigen Maßnahmen des Bundes zu nehmen, werden in Wien lediglich einzelne „Boni“ verteilt und die Krise durch unsoziale Maßnahmen verschärft“, so Klubobmann Markus Wölbitsch.

„Die Wiener Stadtregierung macht mit ihren massiven Teuerungen die Wienerinnen und Wiener schlichtweg ärmer. Wo bleibt hier die vielbeschworene soziale Gerechtigkeit der Wiener SPÖ?“, fragt Mahrer abschließend.

 

 

Die Wiener Stadtregierung zeigt mit der Erhöhung der Preise für Fernwärme ihre soziale Kälte. Für ÖVP-Stadtrat Karl Mahrer ist das enttäuschend. Foto: iStock / deepblue4you
Die Wiener Stadtregierung zeigt mit der Erhöhung der Preise für Fernwärme ihre soziale Kälte. Für ÖVP-Stadtrat Karl Mahrer ist das enttäuschend. Foto: iStock / deepblue4you

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