Bildungs-Millionen für Digitalisierung

Rudolf Taschner begrüßt Bildungsbudget. Foto: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS / iStock MysteryShot
Rudolf Taschner begrüßt Bildungsbudget. Foto: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS / iStock MysteryShot

Rund 402 Mio. Euro – so groß ist das Budgetplus für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Mit diesen zusätzlichen Mitteln können neue Maßnahmen, wie die Etablierung des Pflichtfachs „Digitale Grundbildung“, umgesetzt und bereits gestartete Schwerpunkte, wie die Sommerschule, fortgeführt werden.

Nach den Verhandlungen im Budgetausschuss des Nationalrats steht fest: für den Bildungs- und Wissenschaftsbereich stehen fast 16 Mrd. Euro für kommendes Jahr fest.

 

Investitionen in Personal und Digitalisierung

„Für Unterricht und Schulen ist ein Betrag von über 10 Mrd. Euro veranschlagt worden“, dies sei bisher der größte Betrag für die Schulen, erklärte VP-Bildungssprecher Prof. Dr. Rudolf Taschner. „Damit wird in erster Linie in das Personal und den digitalen Ausbau investiert“, erläuterte Taschner weiter.

 

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Schwerpunkte

Zukünftige Schwerpunkte im Bildungsbereich:

  • Investitionen in das Personal, um weiterhin hervorragende Betreuungsverhältnisse sicherzustellen.
  • Weitere Aufstockung von Förderstunden.
  • Etablierung des Pflichtfachs „Digitale Grundbildung“ und Digitalisierungsinitiativen des Ressorts.
  • Die Sommerschule wird künftig als fixer Bestandteil des Schuljahres etabliert werden.
  • Umfangreiche Investitionen im Schulbau für die räumliche Infrastruktur der Bundesschulen.

 

Wissenschaft und Forschung

Mit 5,6 Mrd. Euro erhalten die Wissenschaft und Forschung im Jahre 2022 das bisher höchste Budget im Vergleich zu den Vorjahren.

Im Rahmen der neuen Universitätsfinanzierung mit dem 3-Säulen-Modell „Lehre, Forschung, Infrastruktur“ setzen die 22 Unis vor allem Schwerpunkte im Bereich Digitalisierung und MINT. Mit der budgetären Verankerung von 45 Mio. Euro sind die ersten Umsetzungsschritte für Digitalisierung und digitale Transformation sichergestellt.

Gerade die Pandemie zeige uns, dass auf die Wissenschaft Verlass sei, daher würde man stark in den Forschungsbereich investieren, um auch künftig an der Weltspitze zu stehen, so Taschner abschließend.

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