Hafenecker schwänzt seinen Ausschuss

Die Antworten im Pilnacek-Ausschuss (im Bild Vorsitzender Walter Rosenkranz) bestätigen die korrekte Arbeit der Polizei, stellen ÖVP-Abgeordnete fest. Foto: Michael Buchner
Die Antworten im Pilnacek-Ausschuss (im Bild Vorsitzender Walter Rosenkranz) bestätigen die korrekte Arbeit der Polizei, stellen ÖVP-Abgeordnete fest. Foto: Michael Buchner

Das Verhalten der FPÖ in den vom ihr verlangten Pilnacek-Ausschuss des Nationalrats löst harte Kritik und Ablehnung durch ÖVP-Abgeordnete aus.

So stellte etwa ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger fest, dass FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker genau zu jenem Zeitpunkt in Wien eine Pressekonferenz hielt, als Beamte zur Befragung extra ins Parlament gekommen sind: „Das ist respektlos“, meinte Hanger.

 

Show-Ladungen der FPÖ für Ausschuss

Die FPÖ, so Hanger weiter, veranstalte nur Show-Ladungen, um mittels Namedropping ein Medienecho zu erzwingen. Tatsächlich habe Bundeskanzler Christian Stocker alle Fragen professionell beantwortet. Dabei habe es, wie erwartet, keinen Erkenntnisgewinn zum eigentlichen Untersuchungsgegenstand gegeben, meinte Hanger.

Ablehnend zur FPÖ und ihrer Polizeikritik äußerten sich auch die ÖVP-Abgeordneten Bettina Zopf und Maria Neumann. Die Befragungen der Polizistinnen und Polizisten im Ausschuss hätten deren professionelle Arbeit bestätigt: „Es gibt keinen einzigen Hinweis auf eine politische Einflussnahme auf die Ermittlungen“. Übrig bleibe nur „das haltlose Polizei-Bashing der FPÖ“.

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