Förderung für regionale Medien fixiert

Förderung fixiert: Die Zustellung von Zeitungen an Haushalte und die digitale Transformation der Medien werden aus Bundesmitteln unterstützt. Foto: iStock, Fedor Kozyr
Förderung fixiert: Die Zustellung von Zeitungen an Haushalte und die digitale Transformation der Medien werden aus Bundesmitteln unterstützt. Foto: iStock, Fedor Kozyr

Die Zustellung abonnierter Tages- und Wochenzeitungen sowie die Lieferung kostenloser Regionalzeitungen an Haushalte werden finanziell gefördert, beschloss der Verfassungsausschuss des Nationalrats. Das sichert bundesweit vielfältige und unabhängige Information, sagt dazu ÖVP-Abgeordneter Kurt Egger.

„Wir sichern die regionale Medienvielfalt in ganz Österreich und stärken den Qualitätsjournalismus sowie die digitale Transformation, erklärte Egger weiter. Denn gerade regionale Zeitungen berichten über das, was unmittelbar vor unserer Haustür passiert. Sie informieren über das Geschehen in den Gemeinden, über Vereine, Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben vor Ort: „Diese wichtige Informationsversorgung wollen wir langfristig absichern. Zeitungen müssen auch künftig im ländlichen Raum am Frühstückstisch ankommen.“

 

Förderung für Tages- und Wochenzeitungen

Für diese Maßnahme werden bei abonnierten Tages- und Wochenzeitungen insgesamt 22,5 Millionen Euro jährlich budgetiert, für wöchentlich oder 14-tägig erscheinende Regionalmedien sind insgesamt vier Millionen Euro vorgesehen.

Zur Stärkung des Medienstandorts Österreich wird der Fonds zur Förderung der digitalen Transformation in den Jahren 2027 und 2028 von bisher 20 auf jährlich 24 Millionen Euro aufgestockt. Zudem wird eine unabhängige Kontaktstelle zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten gefördert, die insbesondere bei Bedrohungen und Angriffen rechtliche Beratung und Unterstützung anbieten soll. Dafür werden jährlich 100.000 Euro bereitgestellt, im ersten Jahr 2027 als Anschubfinanzierung die doppelte Summe.

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