Mehr an Kirchenbeitrag absetzbar

Nächste Etappe der Entlastung: Die Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages wird auf 600 Euro erhöht. Foto: Tourismus Sbg./Günter Breitegger
Nächste Etappe der Entlastung: Die Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages wird auf 600 Euro erhöht. Foto: Tourismus Sbg./Günter Breitegger

„Kirchenbeiträge werden künftig statt bis zu 400 Euro bis zu einer Summe von 600 Euro pro Jahr steuerlich absetzbar“ kündigt der Klubobmann der ÖVP, August Wöginger an.

Diese Anpassung wird ab dem Veranlagungsjahr 2024 gelten, erläutert Wöginger in einer Aussendung, und gehört zu den Entlastungen: „Damit setzen wir in dieser Bundesregierung und als Koalitionsparteien im Parlament unsere breite Entastungsoffensive fort, von der auch Gläubige, vor allem mit Familien, profitieren sollen.“

 

Kirchenbeitrag für wertvolle Arbeit

Der Antrag wurde am Freitag im Plenum des Nationalrats eingebracht. Zur Begründung erklärt Wöginger:

„Glaube ist auch Kultur und für viele Menschen gerade in herausfordernden Zeiten ein sprichwörtlicher Anker, der Sicherheit und Hoffnung gibt. Daher ist es uns wichtig, im Rahmen der steuerlichen Absetzbarkeit hier für Erleichterung zu sorgen – und gleichzeitig für eine Win-Win-Situation. Denn jene, die Kirchenbeiträge abzuführen haben, können nun 200 Euro mehr steuerlich geltend machen, gleichzeitig kommt das Geld aber auch weiterhin bei den Kirchen und Religionsgemeinschaften an, die damit Seelsorge und wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft leisten.“

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