Pandemiekosten: 750 Millionen Euro für Länder

Die Corona-Pandemie hat die Länder und Gemeinden finanziell vor enorme Herausforderungen gestellt. Foto: iStock TeamDAF
Die Corona-Pandemie hat die Länder und Gemeinden finanziell vor enorme Herausforderungen gestellt. Foto: iStock TeamDAF

Die Corona-Pandemie hat die Länder und Gemeinden finanziell vor enorme Herausforderungen gestellt. Im Rahmen der Verlängerung des Finanzausgleichs erhalten die Länder daher bis Ende März zusätzlich 750 Millionen Euro

 

Geld für Krankenanstalten

Diese Mittel sind Teil eines 1,9 Milliarden großen Pakets, das zu Jahresbeginn zwischen Bund, Länder und Gemeinden geschnürt wurde. Die 750 Millionen Euro fließen vor allem in die Krankenanstaltenfinanzierung und soll die finanziellen Mehrbelastungen der vergangenen zwei Jahre ausgleichen. Darüber hinaus sollen auch Kosten für Impfstraßen, Testungen, Personalkosten usw. gedeckt werden. Der entsprechende Beschluss wurde bereits im Budgetausschuss gefasst, wie ÖVP-Budgetsprecher NR Gabriel Obernosterer nach dem Budgetausschuss am Mittwochabend informierte.

 

Bezirkshauptmannschaften erhalten mehr Prüfmöglichkeiten

Um dem Missbrauch von Covid19 Förderungen und Hilfen besser vorzubeugen, erhalten Bezirksverwaltungsbehörden mehr Prüfmöglichkeiten. Dafür ist eine Änderung des Transparenzdatenbankgesetzes 2012 (COVID-19-Compliance-Gesetz) notwendig, die im Budgetausschuss beschlossen wurde. Um den Bezirksverwaltungsbehörden eine möglichst effiziente und zielorientierte Erhebung zu ermöglichen, soll diesen die Berechtigung zur personenbezogenen Abfrage aus der Transparenzdatenbank eingeräumt werden.

weitere Beiträge

Europa muss sich der demografischen Wende befassen und strategisch beantworten: ÖVP-Abg. Gudrun Kugler präsentiert 2025 beim Panel am EVP-Kongress die Resolution "Responding to the Demographic Winter".

Gudrun Kugler für internationale Top-Funktion nominiert

Der Nationalrat tagt nächste Woche. Die Ankündigung eines Mißtrauensantrages durch Herbert Kickl (FPÖ) beantwortete ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl mit der Aufforderung, diese Fraktion solle arbeiten. Foto: Thomas Topf

„Die FPÖ muss vom Krawall- in Arbeitsmodus“

Den "Pilnacek-U-Ausschuss" sieht mittlerweile ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger als einen "FPÖ-Verschwörungsausschuss". Foto: Michael Buchner

Für Hanger wird Pilnacek-Ausschuss zum „FPÖ-Verschwörungsausschuss”

Am 8. Oktober beginnt die letzte Runde alter PV-Förderung, dann folgt eine neue mit Fokus auf Speicher. ÖVP-Energiesprecher Laurenz Pöttinger wirbt jetzt um eine breite parlamentarische Mehrheit. Bild: Screenshot Startseite EAG

Pöttinger wirbt um Mehrheit für neue Photovoltaik-Förderung