Innenpolitik

Strolz verstrickt sich in Widersprüche – Was stimmt nun?

Matthias Strolz verstrickt sich in Widersprüchen - Screenshot: ORF.at

Der ehemalige NEOS-Chef Mathias Strolz behauptet, dass Verhandlungen über eine Zusammenarbeit mit Sebastian Kurz vor einigen Jahren aufgrund von persönlichen Differenzen abgebrochen wurden. Ein ZiB2-Auftritt des Neos-Ex-Klubobmanns aus dem Jahr 2017 zeigt das Gegenteil. In diesem Auftritt erklärte Strolz, eine Zusammenarbeit mit Kurz wäre für ihn „sehr attraktiv“ gewesen. Was stimmt nun wirklich?

 

Das sagte Strolz 2017 wirklich über Sebastian Kurz

Wiederholt werden Informationen verbreitet, die einander widersprechen. Einer dieser Widersprüche – und damit möglicherweise eine Falschinformation – wurde am Sonntag von Matthias Strolz, ehemaliger Neos-Chef, in der Talkrunde „Im Zentrum“ im ORF2 verursacht.

Konkret geht es um 2017 geführte Verhandlungen zwischen Strolz und Sebastian Kurz über eine etwaige Zusammenarbeit. Strolz unterstellt dem ÖVP-Chef moralische Verfehlungen. Deshalb habe er, Matthias Strolz, damals Verhandlungen mit Sebastian Kurz abgebrochen, sagt er heute.

Am 04. Jänner 2017 behauptete Strolz im Gespräch mit Armin Wolf in der ZiB2 aber, dass eine Zusammenarbeit mit Sebastian Kurz „sehr attraktiv“ für ihn gewesen wäre. Schlussendlich sei man nicht soweit gekommen, um zu überlegen, wie man konkret ein gemeinsames Projekt angehen sollte. Dennoch schätze er, Strolz, Sebastian Kurz sehr, so der Ex-Chef der Neos im TV-Interview.

 

 

Was stimmt nun?

Matthias Strolz widerspricht sich also in seinen TV-Auftritten. In der Sendung „Im Zentrum“, vom 17. Oktober 2021, behauptete Strolz, dass er „nicht lügen wolle und könne“. Daher stellt sich die Frage: War nun diese Aussage in „Im Zentrum“ 2021 gelogen oder hat er in der “ZiB2” 2017 nicht die Wahrheit gesagt?

Matthias Strolz verstrickt sich in Widersprüchen - Screenshot: ORF.at
Matthias Strolz verstrickt sich in Widersprüchen - Screenshot: ORF.at
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