News

Kanzler an Energiekonzerne: Lassen uns nicht papierln

Die Preise müssen runter. Senken die Energiekonzerne nicht ihre Tarife, droht Kanzler Karl Nehammer mit Maßnahmen. Foto: BKA/Christopher Dunker

Dem Bundeskanzler geht gegen die Preispolitik der Energieversorger vor. Viel zu langsam würden die sinkenden Tarife bei den Haushalten und Unternehmen ankommen. Das will der Regierungschef nicht akzeptieren.

 

Kanzler lässt sich nicht mehr papierln

Sollten die Energiepreise bis zum Sommer nicht spürbar sinken, dann können die Energielieferanten mit Maßnahmen der Bundesregierung rechnen. Das berichten am Freitag mehrere Medien und zitieren den Bundeskanzler mit scharfen Worten Richtung Energiekonzerne. „Wir lassen uns nicht länger papierln und werden vor weiteren Maßnahmen nicht zurückschrecken“, so der Kanzler. Auf Twitter erklärte Nehammer weiter, dass es nicht sein darf, wenn “sich die Energiekonzerne auf Kosten der Menschen eine goldene Nase verdienen”.

 

 

Nehammer reagiert mit diesen Worten auf die anhaltend hohen Energiepreise, obwohl sich der europäische Energiemarkt bereits seit Wochen mit sinkenden Preisen wieder stabilisiert habe. Wenn sich das nicht ändere, werde die Regierung „klare Kante“ zeigen, wird Nehammer weiter zitiert. Die hohen Energiepreise sind ein Hauptgrund für die anhaltend hohe Inflation in Österreich. Mit weiteren Maßnahmen können auch die Lebensmittelketten rechnen, wenn sie die Preise weiter hochhalten, sollten die Energiekosten sinken. “Diese Ausrede“ gelte dann nicht mehr, erklärt Nehammer.

 

Die Preise müssen runter. Senken die Energiekonzerne nicht ihre Tarife, droht Kanzler Karl Nehammer mit Maßnahmen. Foto: BKA/Christopher Dunker
Die Preise müssen runter. Senken die Energiekonzerne nicht ihre Tarife, droht Kanzler Karl Nehammer mit Maßnahmen. Foto: BKA/Christopher Dunker
Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt

Integrationsministerin Claudia Bauer und Sozialforscher Rudolf Bretschneider präsentierten zu Zusammenhalt und Migration. Foto: Bka / Valentin Brauneis

So geht Integration: Arbeit, Sprache, Werte

Die Industriestrategie soll durch eine stärkere Anbindung der Förderagenturen noch mehr Gewicht bekommen. Foto: BMWET

Förderagenturen werden zum „Umsetzungsmotor” der Industriestrategie

Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

Ministerin Claudia Bauer beauftragt den Integrationsfonds, der Lehrerschaft Informationen und Empfehlungen für den Umgang mit religiös motivierten Konflikten zu vermitteln. Foto: Bka / Florian Schrötter

Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte