News

„Diese Reformen sind Meilensteine“

Abg. Ernst Gödl, Bereichssprecher der ÖVP für Sicherheit: Familiennachzug stoppen, um Systeme zu sichern. Foto: Thomas Topf

“Diese Reformen sind Meilensteine”, sagt Ernst Gödl, Abgeordneter und Integrationssprecher der Volkspartei zu den Änderungen im  Eherecht und in der Integration, die diese Woche im Ministerrat beschlossen wurden.

 

Zwei fällige Reformen

Die beiden Reformvorhaben sehen einerseits ein Verbot von Kinderehen und andererseits verpflichtende Integration ab dem 1. Tag vor. Das Verbot von Kinderehen soll ab 1. August gelten. Das Integrationsprogramm wird schrittweise umgesetzt. Ernst Gödl begrüßt die – fälligen und nötig gewordenen – Initiativen:

 

Zuwanderung machte Kinder- und Cousinenehe zum Thema

„Die im Ministerrat beschlossenen Reformen im Eherecht sind ein Meilenstein der Integrationspolitik. Die Möglichkeit der Eheschließung von 16- und 17-Jährigen sowie die Legalität der Ehe zwischen Cousins und Cousinen waren lange Zeit kein großes Thema in Österreich. Durch die Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen, in denen Kinder- und Cousinenheirat ernste Probleme darstellen, hat sich diese Situation allerdings geändert. Der heutige Schritt der Bundesregierung, diesen negativen Entwicklungen einen Riegel vorzuschieben, ist vor allem ein wichtiger Schritt für junge Mädchen, die so besser vor Zwang und familiärem Druck geschützt werden.“

 

Integration ist Verpflichtung

„Ganz im Sinne einer erfolgreichen Integrationspolitik ist auch das verpflichtende Integrationsprogramm ab Tag 1 angelegt. Zu einer erfolgreichen Integration gehört das Erlernen der deutschen Sprache, das Finden einer Arbeitsstelle und die Einhaltung und Verinnerlichung unserer Werte.“ Integration ist kein Angebot, sondern eine Verpflichtung, zitierte Gödl die zuständige Ministerin, Claudia Plakolm.

Deutlich strengere Maßstäbe und Sanktionen bei Nichteinhaltung des verpflichtenden Integrationsprogramms sind zu begrüßen: „Für jene die sich integrieren wollen, wird dadurch nichts verschlechtert. Für Integrationsverweigerer wird es dafür künftig sehr ungemütlich in Österreich – und das ist eine gute Nachricht, sowohl für die Österreicherinnen und Österreicher als auch für alle Menschen, die sich ernsthaft um eine gelungene Integration bemühen“, erklärte Gödl.

Abg. Ernst Gödl, Bereichssprecher der ÖVP für Sicherheit: Familiennachzug stoppen, um Systeme zu sichern. Foto: Thomas Topf
Abg. Ernst Gödl, Bereichssprecher der ÖVP für Sicherheit: Familiennachzug stoppen, um Systeme zu sichern. Foto: Thomas Topf
Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner

Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen

Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft