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Photovoltaik-Förderung steht vor Reparatur
Photovoltaik ist stark gefragt, lohnt sich und wird von einer Mehrheit gewünscht. Die Förderung ist jedoch stets nach kürzester Zeit vergriffen. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner wurde initiativ: das entsprechende Gesetz aus der Zeit von Ex-Umweltweltministerin Leonore Gewessler wird repariert.
Fördersystem stößt an Grenzen
Die Förderung der Photovoltaik ist außerordentlich stark gefragt, das Fördersystem stößt jedoch an Grenzen, wie sich heuer zeigte.
Der Topf wurde von 40 auf 70 Millionen aufgestockt, doch beim ersten Durchgang 2026 konnten von 29.000 Anträgen nur 12.500 positiv beantwortet werden.
Ähnliches beim heurigen zweiten Durchgang: Der Topf wurde von 12 auf 20 Millionen Euro erhöht. Allerdings wurden 28.000 Anträge auf 120 Millionen Euro gestellt, womit nur 3.000 Anträge positiv erledigt werden konnten.

Förderung wird verbessert: Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer und Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Foto: BMWET / Holey
Photovoltaik soll besser eingesetzt werden
Das Wirtschaftsministerium arbeitet daran, die gesetzlichen Grundlagen zu verbessern und in Absprache mit der Branche die nächsten Schritte zu setzen: mehr Eigenverbrauch, mehr Speicher, mehr Netzdienlichkeit und damit mehr Nutzen für das gesamte Stromsystem.
Daher wurde ein Novelle erarbeitet, um die Zweckmäßigkeit der Förderungen zu erhöhen und diese flexibler zu gestalten.
Die gesetzliche Grundlage ist das Erneuerbaren Ausbau Gesetz, doch wegen der geteilten Zuständigkeit für Energie von Bund und Ländern ist für dessen Novelle im Nationalrat eine Zweidrittel-Mehrheit nötig.
Koalition berät über Novelle
Die zuständige Staatssekretärin Elisabeth Zehetner ist mit der Reparatur des alten Gesetzes und einer sachgerechten neuen Regelung intensiv befasst. Der Vorschlag liegt in der Koalition zur Koordinierung. Der dritte Aufruf um Anträge zur Förderung von PV-Anlagen erfolgt zwischen 8. und 22. Oktober.
Für viele Menschen ist der Ausbau erneuerbarer Energien ein wichtiger Bestandteil im Umgang mit dem Klimawandel. Das zeigt sich in den Ergebnissen der Integral-Studie „Klimabesorgnismonitor“: 84 der Bevölkerung befürworten den Ausbau der Erneuerbaren grundsätzlich, 44 Prozent sogar sehr stark.




