Prölls 5-Punkte-Plan für Kinderschutz im Netz

Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, legt einen fünf Punkte umfassenden Plan vor, um Kinder und Jugendliche im Netz zu schützen. Im Bild beim Interview vor dem EU-Telekommunikationsrat in Luxemburg am 6. Juni. Foto: Florian Schrötter

Kinder und Jugendliche sind durch das Internet und durch Social Media mit teils höchst problematischen Inhalten konfrontiert oder verlieren sich in virtuellen Räumen. Kinder- und Jugendschutz auf digitalen Plattformen stehen ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung sowie der EU-Mitglieder und der EU-Kommission. Staatssekretär Alexander Pröll hat dafür einen fünf Punkte umfassenden Plan vorgelegt.  …

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Österreicher drängen auf Integration: Ohne Deutsch keine Sozialhilfe

Die Zuwanderer sollen di e deutsche Sprache für Integration erlernen, fordern laut Umfrage 9 von 10 österreichischen Staatsbürgern. Foto: Screenshot ÖIF

Die Themen Inflation, Gesundheitsversorgung und Integration bereiten den Österreichern und Österreicherinnen weiterhin am meisten Sorgen. In der Eingliederung von Zuwanderern steigt die Zustimmung zu verbindlichen Maßnahmen an, zeigt das aktuelle Integrationsbarometer. Ansonsten soll Sozialhilfe gekürzt werden. Konkret sprechen sich 9 von 10 Befragten dafür aus, dass Flüchtlinge innerhalb einer bestimmten Frist Deutsch lernen müssen. Sollten…

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Social Media erst ab 14 Jahren

KI-generierte Inhalte sollen gekennzeichnet werden, forder Bundeskanzler Stocker. Und er fordert Klarnamenpflicht und Social Media-Verbot für unter 14-Jährige. Foto: Pixabay/geralt

Eine breite Einigkeit der Regierungsparteien zeigt sich für die Einführung und Kontrolle einer Altersgrenze für die Nutzung von Social Media ab. „Plattformen müssen endlich dazu verpflichtet werden, das Alter ihrer User zuverlässig zu überprüfen“ sagte dazu Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll.   EU-Staaten werden aktiv Inhalte etwa gewalttätiger Art gefährden den Schutz der Jugend – darin sind…

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Klimafreundliches Bauen auf Erfolgskurs

Klimafreundliches Bauen ist ein Erfolgsmodell, erklären Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (im Bild: Begründung der Fassade in Alt Erlaa/Wien). Foto: Grünstattgrau-Wein-Tessbach

Gebäude zählen zu den größten Verbrauchern an Energie, daher sind umweltschonende Bauweisen und wirkungsvoller Einsatz von Energie besonders bedeutsam. Klimafreundliches Bauen ist ein Erfolgsmodell, erklären Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.   Klimaaktiv definiert Standards Worum es geht, definiert der Gebäudestandard. Bis 2024 wurden 1.860 Gebäude nach dem europaweit anerkannten Gütesiegel bewertet und zertifiziert.…

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Wöginger: Neue Teilpension bietet doppelten Vorteil

Die neue Teilpension bringt doppelte Vorteile, erklärt ÖVP-Klubobmann und Sozialsprecher August Wöginger, als er mit seinen Amtskollegen Philip Kucher (SPÖ) und Yannick Shetty (Neos) das neue Modell präsentierte. Foto: ÖVP-Klub

Die Teilpension soll einen schrittweisen Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglichen. Das ist ein doppelter Vorteil, sagt ÖVP-Klubobmann und Sozialsprecher August Wöginger.   Umfassendes Paket für Pensionen “Die Regierungskoalition hat sich auf ein umfassendes Paket im Bereich der Pensionen verständigt”, stellte Wöginger am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Klubobmann Philip Kucher und NEOS-Klubobmann Yannick Shetty im…

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Drei Tage Plenum: Nationalrat fixiert Budgetkurs für Sparen, Reformieren und Wachsen

Peter Haubner, Zweiter Präsident des Nationalrats, leitete die Schlussabstimmung über das Doppelbudget. Foto: Parlament / Thomas Topf

Zehn Tage Beratungen inklusive drei Tage Plenum des Nationalrats: Das am Mittwoch beschlossene Doppelbudget 2025/26 stellt die Weichen für die finanzielle Stabilität des Staatshaushaltes und fixiert den Kurs für Sparen, Reformieren und Wachsen. Finanzminister Markus Marterbauer und Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl erläutern und begründen den Budgetkurs.   Kurs auf Konsolidierung „Österreich setzt mit dem vorliegenden Budgetpaket…

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Gefährder werden überwacht: „Meilenstein der Terrorabwehr“

Als eines der letzten Länder beschloss Österreich voriges Jahr, den Behörden unter Bedingungen die Überwachung von Gefährden zu ermögichen. Doch genau dagegen gehen nun die – einander ablehnenden – Grünen und Freiheitlichen gemeinsam vor den Verfassungsgerichtshof. Foto: Pixabay / pixelkult

Die Messenger-Überwachung von potenziellen Gefährderinnen und Gefährdern soll unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Darauf einigten sich die drei Koalitionspartner in der Regierungssitzung. Innenminister Gerhard Karner spricht von einem Meilenstein in der Terrorabwehr.   Überwachung der Gefährder im Ministerrat Die Gefährderüberwachung passierte am 18. Juni 2025 den Ministerialrat: „Heute ist ein ganz besonderer Tag für die…

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Fonds für Opfer des Amoklaufs von Graz

"Wir trauern": Zehn Tote und ein Dutzend teils schwer verletzte Opfer verzeichnet das Borg Graz nacheinem Attentat. Foto: Screenshot Borg Graz Homepage

Zu den umfangreichen Konsequenzen aus dem Amoklauf an einer Schule in Graz zählen Entschädigung und Hilfen für die Opfer. Es wird ein Fonds eingerichtet und dotiert.   Opfer erhalten zusätzliche Hilfe Das Verbrechensopfergesetz sieht bereits einige Maßnahmen vor: Entschädigungsleistungen wie etwa Schmerzengeld, psychotherapeutische Unterstützung oder den Ersatz von Bestattungskosten. Nun werden über dieses Gesetz hinausgehend…

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Waffenrecht deutlich verschärft

Im Bundeskanzleramt werden Preiseingriffe überlegt, sollten Energiepreise wegen der Irankrise ansteigen: Bundeskanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andreas Gabler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Foto: Florian Schrötter

Nach dem Amoklauf an einer Schule in Graz zieht die Bundesregierung umfassende Konsequenzen. Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung der Opfer und Hinterbliebenen, dem Schutz von Schulen, dem Ausbau präventiver Angebote für Jugendliche sowie medienrechtlichen Anpassungen. Hier die Anpassung des Waffenrechts.   Waffenrecht grundlegend reformiert Eine der wesentlichen Bereiche im umfassenden Paket an Maßnahmen…

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Kredite für Eigentum ohne neue Hürden

Der Zugang zum Kredit für das eigene Haus wird ab Mitte 2025 erleichtert. Die KIM-Verordnung fällt zwar, doch die Finanzmarktaufsicht führt die Kredithürden als Empfehlung an Banken wieder ein. Foto: istock/deepblue4you

Die ÖVP fordert, dass Kredite zur Finanzierung von Eigenheimen wieder ohne neue und zusätzliche Hürden vergeben werden können. Eine gesetzliche Hürde wird zwar beseitigt, aber als Empfehlung wieder eingeführt. Das ist abzulehnen, sagt ÖVP-Finanzsprecher Andreas Ottenschläger. Menschen wünschen Möglichkeiten, nicht Hürden.   Verordnung soll auslaufen: „Gut und richtig“ Anlass ist die sogenannte Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (KIM). Diese…

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