Erste Bilanz zur Wiener U-Kommission

Am 2.Dezember startete die U-Kommission zur Causa Wien Energie. Foto:C.Stadler/Bwag
Am 2.Dezember startete die U-Kommission zur Causa Wien Energie. Foto:C.Stadler/Bwag

Am 2. Dezember tagte die U-Kommission zur Causa Wien Energie zum ersten Mal. Eine erste Zwischenbilanz fällt ungenügend aus. Denn die rot-pinke Stadtregierung bewies wieder einmal, dass kein Interesse an einer umfassenden Aufklärung bestehe, so der ÖVP-Klubobmann Markus Wölbitsch. 

 

Wölbitsch: SPÖ will Aufklärung um jeden Preis verhindern

„Eines hat sich im Zuge der heutigen Sitzung wieder einmal manifestiert: Die SPÖ will um jeden Preis eine umfassende Aufklärung der gesamten Causa rund um die Wien Energie verhindern“, so Klubobmann Markus Wölbitsch anlässlich der ersten Sitzung der U-Kommission zum SPÖ-Finanzskandal gemäß  §59a ff Wiener Stadtverfassung .

Dieses Verhalten zeige ganz klar, dass offenbar etwas verheimlicht werden solle, erklärt der Klubobmann. Die Wiener Volkspartei kritisiert weiters, dass die Neos weiterhin der SPÖ den Rücken stärken. Immerhin sind die Neos jene Partei, die sich zur selbsternannten Transparenzpartei ernannt hat.

 

Beweisanträge wurden an Schiedsgremium delegiert

Um Beweisanträge nicht in der U-Kommission behandeln zu müssen, wurden diese von Rot-Pink an das Schiedsgremium weiter delegiert. Darunter fallen die interne Revision der Magistratsdirektion im Zusammenhang mit der Wahrnehmung der Eigentümerrechte gegenüber der Wiener Stadtwerke oder auch zum Komplex rund um den Bereich des Cash-Poolings.

„Mit der Beantragung der meisten Beweisanträge aller Fraktionen haben wir gezeigt, dass wir in dieser Untersuchungskommission federführend sind und die Speerspitze der Aufklärung bilden. SPÖ und Neos dürfen diese mehr als notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung nicht weiterhin auf die lange Bank schieben, sondern müssen sich endlich der gesamten Causa vollumfänglich stellen. Darauf werden wir auch in den weiteren Sitzungen mit aller Vehemenz drängen“, Wölbitsch abschließend.

 

Alle Infos zur Causa Wien Energie hier.

weitere Beiträge

Auf 56.000 Quadratmetern wurden 19 Dienststellen und Organisationseinheiten zum neuen Sicherheitszentrum Tirol zusammengefasst. Foto: LPD Tirol/ Lorbeg

Sicherheitszentrum Tirol in Vollbetrieb: 19 Polizeieinheiten unter einem Dach

Bundeskanzler Christian Stocker: Führt die Bundesregierung und mit seiner ÖVP auf der Liste der bereits umgesetzten Wahlversprechen. Foto: BKA / Regina Aigner

Politikmonitor bestätigt: ÖVP ist Klassenbester

Die Zahl der Frauen an der Spitze von Gemeinden nimmt weiter zu. Insgesamt sind rund 25 Prozent aller Kommunalpolitiker in Österreich Frauen. Foto: iStock/sunnychicka

Gemeinden werden weiblicher: So viele Bürgermeisterinnen wie nie zuvor

Das Staffelholz des LH-Vorsitzes hat nun das westlichste Bundesland Österreichs erreicht. LH Markus Wallner übernahm am Freitag den Vorsitz von Tirols LH Anton Mattle. Foto: Bernd Hofmeister

LH-Vorsitz: Wallner übernimmt Staffelholz von Mattle