170 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine

Innenminister Gerhard Karner zieht eine erste positive Zwischenbilanz über die Hilfslieferungen in die Ukraine. Foto: BMI / Karl Schober
Innenminister Gerhard Karner zieht eine erste positive Zwischenbilanz über die Hilfslieferungen in die Ukraine. Foto: BMI / Karl Schober

Die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in der Ukraine ist in Österreich voll angelaufen. Innenminister Gerhard Karner zieht eine erste positive Zwischenbilanz. Allein in den vergangenen zwei Wochen wurden rund 170 Tonnen Hilfsmittel in die Ukraine geschickt.

 

Vorwiegend medizinisches Material

50.000 Liter Handdesinfektionsmittel, 50.000 Stück Wundauflagen oder 50.000 Stück Schutzbrillen für Operationen sind nur drei Beispiele aus einer Vielzahl an notwendigen Hilfsgütern, vorwiegend medizinisches Material, die Österreich in den vergangene zwei Wochen in die Ukraine geschickt hat. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr um die notwendigen Prozesse im Zusammenhang mit den Hilfstransporten rasch und effizient abzuwickeln“, so Gerhard Karner, der als Innenminister für die staatliche Internationale Katastrophenhilfe Österreichs zuständig ist.

 

Helme und Schutzwesten für ziviler Hilfsorganisationen

Im Laufe des Wochenendes wurden aus den Beständen des Innen-, Justiz und Verteidigungsministeriums insgesamt mehr als 10.300 Helme und rund 550 ballistische Schutzwesten zum Schutz ziviler Hilfsorganisationen in der Ukraine geliefert. Darüber hinaus hat am Wochenende der Transport von 200.000 Litern Dieseltreibstoff in die Ukraine begonnen. Die ersten drei Tank-LKWs haben Österreich bereits Richtung ukrainischer Grenze verlassen.

 

Weitere Lieferungen in Vorbereitung – Dank des Innenministers

Zusätzlich zu den Lieferungen des Bundes, werden auch erste Hilfstransporte der Bundesländer vorbereitet. So werden zeitnah Transporte aus Niederösterreich, Steiermark und Tirol mit über 600 medizinische Geräte und rund 40.000 Boxen an Medikamenten in die Ukraine geschickt. „Ich danke den Ländern, den Gemeinden und vor allem den Hilfsorganisationen für die Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung der Transporte“, so Innenminister Karner.