Amtsübergabe im Bildungsministerium

Martin Polaschek (r.) übernimmt die Bildungsagenden von Heinz Faßmann (l.). Foto: Martin Lusser
Martin Polaschek (r.) übernimmt die Bildungsagenden von Heinz Faßmann (l.). Foto: Martin Lusser

Nach der Angelobung der neuen Regierungsmitglieder in der Hofburg fanden in Wien die Amtsübergaben in den jeweiligen Ministerien statt. Am Montagnachmittag übergab Heinz Faßmann die Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsagenden an Martin Polaschek.

 

Digitalisierung an Schulen vorantreiben

Vor der Übergabe betonte Faßmann die Vielfältigkeit der Aufgaben im Bildungsressort. Neben der Pandemiebekämpfung stünde eine Reihe von pädagogischen Projekten, wie eine Neugestaltung der Lehrpläne an. Außerdem sei die Digitalisierung in den Schulen „in den Startlöchern“.

Martin Polaschek, der als Rektor der Uni Graz umfassende Erfahrung im Bildungssektor sammeln konnte, wolle sich nun mit voller Kraft den neuen Herausforderungen widmen, heißt es aus dem Ministerium.

 

„Großer Respekt“ für die neuen Herausforderungen

Polaschek gehe „mit großem Respekt“ an die neuen Herausforderungen heran. „Die oberste Priorität wird weiterhin die Bekämpfung der Pandemie haben“, so Polaschek, der sich als Rechtswissenschaftler schwerpunktmäßig der Kommunalforschung widmete.

Der Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereich stünde aber nicht nur aufgrund der Pandemie „vor großen Herausforderungen“, denn man müsse „jetzt die Weichen für die Zukunft stellen, um die beste Bildung zu ermöglichen und als Wissenschafts- und Forschungsstandort noch attraktiver zu werden“, so Polaschek zu seinen neuen Aufgaben im Ministerium.

 

„Regierungsprogramm weiter umsetzen“

„Wir werden daher das Regierungsprogramm weiter umsetzen und gemeinsam mit allen Seiten an nachhaltigen Lösungen arbeiten, um unsere Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Zukunft bestmöglich aufzustellen“, so Bundesminister Polaschek abschließend.

Außerdem dankte Polaschek seinem Vorgänger Heinz Faßmann für den Einsatz in den vergangenen vier Jahren.