Bereits 8 von 10 Anträgen digital – Finanz-Online mit Rekordzugriffen wird sicherer

Für Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl ist Finanz Online ein Erfolgsmodell im digitalen Angebot des Bundes. Foto: BKA/Regina Aigner
Für Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl ist Finanz Online ein Erfolgsmodell im digitalen Angebot des Bundes. Foto: BKA/Regina Aigner

Finanz-Online verzeichnet User-Zuwächse und wird ab dem 1. Oktober 2025 noch sicherer. Eine verpflichtende 2-Faktor-Authentifizierung soll den Zugang für Millionen Nutzer weiter absichern. Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hebt dabei die Bedeutung der Nutzerfreundlichkeit und die Beibehaltung analoger Alternativen hervor.

 

Über 6 Millionen User

Finanz-Online ist mit über 6 Millionen aktiven Nutzern ein Musterbeispiel für erfolgreiche Digitalisierung in Österreich. Mehr als 83 Prozent der Arbeitnehmerveranlagungen werden bereits online erledigt. Das heißt 8 von 10 Anträge erfolgen bereits digital und nicht mehr in Papierform. Diese Zahlen unterstreichen die Akzeptanz und den Nutzen des Systems. Die bevorstehende Umstellung auf die 2-Faktor-Authentifizierung ist eine Reaktion auf aktuelle rechtliche Vorgaben und den Wunsch, die Sicherheit auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl betont in einer gemeinsamen Aussendung mit dem Finanzminister die Wichtigkeit dieses Schrittes. „Finanz-Online ist ein österreichisches Erfolgsmodell und wird bereits von rund 6 Millionen Menschen genutzt, um ihre Steuererklärungen von zu Hause aus zu erledigen. Ab 1. Oktober erhöhen wir die Sicherheit mit einer verpflichtenden 2-Faktor-Authentifizierung – so wie man es vom Online-Banking kennt.“ (Zur-Sache berichtete)

 

ID Austria als Schlüssel, analoge Wege bleiben offen

Für die sichere Anmeldung steht die ID Austria als bewährtes Instrument zur Verfügung, das bereits für zahlreiche digitale Amtswege genutzt wird. Eibinger-Miedl hebt hervor, dass die Umstellung so unkompliziert wie möglich gestaltet werden soll „Mit der ID Austria steht bereits ein gut eingeführtes Instrument zur Verfügung, um Finanz-Online sowie weitere digitale Amtswege sicher und unkompliziert zu nutzen. Gleichzeitig bleibt es jedoch möglich, Steuerangelegenheiten weiterhin analog mit den entsprechenden Finanzamts-Formularen zu erledigen, um hier niemanden auszuschließen.“

 

3,5 Millionen Direktkontakte

Sowohl Finanzminister Markus Marterbauer als auch Staatssekretärin Eibinger-Miedl betonen die hohe Qualität des Kundenservice. Mit rund 3,5 Millionen Kontakten pro Jahr, davon ein Großteil telefonisch und 350.000 persönliche Termine, stehen die Mitarbeiter des Finanzamtes Österreich der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite. Die häufigsten Anfragen betreffen die Arbeitnehmerveranlagung und die Familienbeihilfe, was die Relevanz dieser Services für die Bürger unterstreicht.

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