Innenpolitik

Marchetti zu Kickls ZIB2-Auftritt: „Nichts Neues vom Will‑nicht‑Kanzler Kickl“

Der ZIB2-Auftritt von FPÖ-Chef Herbert Kickl wird von ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti scharf kritisiert. Foto: Screenshot orf.at/Zur-Sache

Der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, hat am Mittwoch den ZIB2-Auftritt von FPÖ‑Chef Herbert Kickl scharf kritisiert. Er bezeichnet den freiheitlichen Parteichef als „Aasgeier der österreichischen Innenpolitik“ und erklärte, dass „alles Negative sein Lebenselixier“ sei.

 

Kickl sei „Feind des Aufschwungs“

Marchetti wirft dem FPÖ-Chef vor, seriöse Wirtschaftsdaten „einfach anzweifeln, wenn sie zu positiv sind“ und bei „sinnvollen Reformen für Österreich“ nicht mitzuarbeiten. Er bezeichnet Kickl als „Feind des Aufschwungs“, der sich lieber in der Opposition aufhalte, anstatt Verantwortung zu übernehmen. „Ein ideenloser Herbert Kickl hat wieder einmal klargemacht, wie er seine Rolle sieht: Als Feind des Aufschwungs steht er verlässlich auf der falschen Seite, wenn es um ernsthafte Arbeit für unsere Landsleute geht“, wird Marchetti in der Aussendung zitiert.

Der Generalsekretär kritisierte zudem die Haltung der FPÖ gegenüber demokratischen Kompromissen: „Die Verachtung politisch Andersdenkender und das Ablehnen demokratischer Kompromisse bleibt das Credo von Kickl. Damit bleibt er ein Umsetzungszwerg, dem ein Leben in der Opposition mit Bergsteigen, Arbeitsverweigerung und ohne Reformwillen lieber ist.“

 

FPÖ gegen wesentliche Entscheidungen

Als konkrete Beispiele für die freiheitliche Ablehnung von Regierungsinitiativen nannte Marchetti Sky Shield, das Billigstromgesetz, die Senkung der Elektrizitätsabgabe und die Gefährder‑Überwachung. Marchettis Fazit zu einem Jahr Will-nicht-Kanzlerschaft: Eine unterirdische und ideenlose Performance, die nichts zum Aufschwung beiträgt.“