Weniger Vorschriften für mehr Jobs

Weniger Vorschriften und eine Entlastung bei Bürokratie und Kosten bringt neue Jobs, argumentiert der Wirtschaftsbund. Foto: Imago

Weniger Vorschriften für mehr Jobs: Mehr Arbeitsplätze in Österreich sind machbar, doch dafür ist Entlastung bei Bürokratie und Kosten erforderlich. Dies erklärt die Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes, Tanja Graf, anlässlich aktueller Zahlen zum Arbeitsmarkt.

 

Stellenmonitor zählt 167.000 offene Stellen

Der Stellenmonitor des Wirtschaftsbundes meldet 167.000 offene Stellen, das Arbeitsmarktservice zählt derzeit 378.000 Personen als arbeitslos oder in Schulung und nennt lediglich rund 79.000 beim AMS gemeldeter offene Stellen. Die Anzahl der unselbständig beschäftigten Personen stieg leicht auf 3,97 Millionen an und nähert sich der 4-Millionen-Marke.

„Der aktuelle WB-Stellenmonitor mit 166.834 offenen Stellen im Mai zeigt deutlich: Unsere Betriebe wollen investieren, wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärt dazu Tanja Graf. Das „ist ein starkes Signal für den Standort Österreich“.

Befürchtet neue Vorschriften: Tanja Graf, Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes und ÖVP-Abgeordnete. Foto: Thomas Topf

Befürchtet neue Vorschriften: Tanja Graf, Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes und ÖVP-Abgeordnete. Foto: Thomas Topf

Wirtschaft befürchtet neue Vorschriften

Der Kurs der Entlastungen müsse fortgesetzt werden. Mit Maßnahmen wie dem ersten Entbürokratisierungspaket, dem Industriestrompreis sowie der angekündigten Senkung der Lohnnebenkosten hat die Bundesregierung wichtige Schritte zur Stärkung der heimischen Wirtschaft gesetzt. Beim Abbau von Bürokratie „braucht es deutlich mehr Tempo“, vor allem kleine und mittlere Unternehmen „dürfen nicht mit neuen bürokratischen Hürden belastet werden“. Die Wirtschaft befürchtet, die Richtlinie der EU zur Lohntransparenz bringt eine Flut an neuen Vorschriften.

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