Sicherheit und Entlastung

Meilensteine und Denkfehler

Das Parlament: In einer demokratischen Republik der Ort politischer Debatten und Entscheidungen. Doch wie vertrauenswürdig sind Demokratie-Rankings? Foto: iStock / christianoalessandro

Der Unterschied ist offensichtlich: Die Regierung bringt Lösungen voran, doch ein linker Block treibt die Leute auf die Straße. Zu den Problemen, die wir schon haben, kommt mit der Demonstration am Samstag ein weiteres hinzu. Eine unpassende Aktion. „Politik wird im Parlament gemacht, nicht auf der Straße“, sagt dazu ÖVP-Klubobmann August Wöginger im Interview mit der Kleinen Zeitung.

 

Regierung setzt Meilensteine

Was die Regierung unternimmt? Meilensteine wurden gesetzt: Die Kalte Progression wird abgeschafft. Das mindert Lohn- und Einkommensteuer. Es bleibt mehr an Netto vom Brutto. Mehr noch. Sozialleistungen werden künftig der Preisentwicklung angepasst. Damit das Kindergeld mit den Kosten & Preisen mitgeht. Und Lohnkosten werden gesenkt. Das hat die Bundesregierung unter Dach und Fach gebracht. Die ÖVP wird es mit dem Regierungspartner demnächst im Parlament beschließen.

Dazu kommen Maßnahmen, um die Teuerung abzufedern. Weiters Zuwendungen an Haushalte, um Preisschocks zu verdauen. Hinsichtlich der Inflation liegt Österreich im Durchschnitt Europas, hinsichtlich der Steuerreform und Entlastungen deutlich darüber. So bleibt es bei sozialer Marktwirtschaft, leistungsfähig und gerecht zugleich.

Die Regierung, sagt Klubchef Wöginger, unternehme alles, um den Menschen zu helfen. Dazu werden in den nächsten vier Jahren rund 50 Milliarden Euro bewegt. Es wäre fair, sagt Wöginger, würde die Gewerkschaft das anerkennen. Denn man wisse, dass es viele Menschen derzeit schwer hätten. Daher werden all die genannten Maßnahmen gesetzt. Die Regierung subventioniert sogar mehr an Strom für die privaten Haushalte, als es die Gewerkschaft gefordert hatte.

So ist es, aber manchen ist es so nicht recht.

Einige der Opponenten holen die Politik aus den Arbeits- und Diskussionsräumen auf die Straße. Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund demonstrieren gegen diese Regierung. Unterstützt vom Pensionistenverband der SPÖ. Ein Linksblock sozusagen, der für 750.000 Euro Demo-Kosten drei Denkfehler präsentiert: Sie wollen keine Markt- sondern eine Staatswirtschaft. Sie mobilisieren mit Emotionen, lassen Gefühle hochkochen. Und das in einer Zeit, die mehr denn je nach kühlen Köpfen verlangt.

 

Das Parlament: In einer demokratischen Republik der Ort politischer Debatten und Entscheidungen. Doch wie vertrauenswürdig sind Demokratie-Rankings? Foto: iStock / christianoalessandro
Das Parlament: In einer demokratischen Republik der Ort politischer Debatten und Entscheidungen. Doch wie vertrauenswürdig sind Demokratie-Rankings? Foto: iStock / christianoalessandro
Für welche Aufgaben und Arbeiten kann künstliche Intelligenz menschliche Arbeitskraft ersetzen? Der drängenden Frage sollte mit Souveränität begegnet werden, argumentiert Rudolf Taschner. Foto (mit KI-Hilfe erstellt): ccnull.de / Marco Verch

Künstliche Intelligenz – Fortschritt und Souveränität

Lesen bildet - aber Bildung und Ausbildung sollten unterschieden werden, schreibt Rudolf Taschner in seinem Essay "Bildung - ein Missverständnis". Fotos: ÖNB / Klaus Pichler

Rudolf Taschner: “Bildung – ein Missverständnis”

Was kann und was soll Künstliche Intelligenz? Rudolf Taschner, Mathematiker und Wissenschaftssprecher der ÖVP, erläutert in einem Essay, worum es geht. Foto: Pixabay / AllThatChessNow, ai-generated

Was kann und was soll Künstliche Intelligenz

Rudolf Taschner zieht eine positive Zwischenbilanz: Die Lehrerausbildung wird in Österreich nach vielen Jahren reformiert Das wirkt, denn der Lehrermangel ist gemildert. Foto: istock/skynasher

Taschner zu den Früchten der Bildungspolitik: Mangel an Lehrern gemildert

In seinem Gastbeitrag für Zur-Sache spricht sich Oecolution Geschäftsführer Christian Tesch für Investitionen in den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in Österreich aus. Foto: istock/gettinthere

Österreich könnte beim Wasserstoff zum europäischen Drehkreuz werden

Wissenschaft ermöglich ständig wachsenden Wohlstand für alle, sagt der Wissenschaftler und Bildungssprecher der ÖVP, Rudolf Taschner. Er erläutert die Wege zu einer guten Wissenschaft, warnt vor Abwegen und appelliert an die Wissenschaftspolitik. Foto: Infineon (Linz)

Rudolf Taschner über Wissenschaftspolitik – Wege und Abwege