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Kickls Hilfe für Orbán krachend gescheitert

Herbert Kickl vereinbarte 2024 mit Ungarns damaligem Premier Viktor Orbán die – staatlich und rechtlich völlig bedeutungslose – „Wiener Erklärung“. Mit der Niederlage Orbans bei Ungarns Parlamentswahl ist deren „Allianz der Patrioten“ abgewählt. Foto: fpoe.at, 2024

Mit der „krachenden Niederlage“ von Viktor Orbán ist auch die politische Hilfe für ihn durch FPÖ-Obmann Herbert Kickl gescheitert. Deren ständiger Streit und permanente Zuspitzung wurden abgewählt, sagt Reinhold Lopatka (ÖVP), Mitglied des Europäischen Parlaments.

 

Streit und Zuspitzung sind abgewählt

Ungarn hat am Sonntag Viktor Orbán eine Abfuhr erteilt und seinen Herausforderer Peter Magyar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit an Mandaten zur überragenden politischen Kraft gemacht. Dieses Ergebnis zeigt, so Lopatka, deutlich: „Die Politik der Eskalation und des Krawallmachens stößt an ihre Grenzen. In Krisenzeiten haben die Menschen genug von Dauerstreit, Symbolpolitik und permanenter Zuspitzung – und setzen stattdessen auf die proeuropäische, konservative Politik von Péter Magyar, für die auch Bundeskanzler Christian Stocker und die Volkspartei stehen.“

 

Kickls Schulterschluss der Rechtsextremen gescheitert

Der Kickl-FPÖ sollte zu denken geben, dass Orbán nach seiner offen zur Schau gestellten Nähe zu Vladimir Putin abgewählt wurde. So ist der verzweifelte Versuch von Herbert Kickl, sein politisches Vorbild im Rahmen eines internationalen Schulterschlusses der Rechtsextremen zu stützen, klar gescheitert, wie ein Video auf Facebook zeigt.

Die Menschen wollen Stabilität, Verlässlichkeit und eine klare europäische Orientierung – keine politischen Experimente, die Unsicherheit verstärken. Gerade jetzt braucht es verantwortungsvolle Politik, die nicht auf Lautstärke und Polarisierung setzt, sondern auf Lösungen, die Gräben schließen, statt sie weiter zu vertiefen. Alles andere ist ein Irrweg.

Herbert Kickl vereinbarte 2024 mit Ungarns damaligem Premier Viktor Orbán die – staatlich und rechtlich völlig bedeutungslose – „Wiener Erklärung“. Mit der Niederlage Orbans bei Ungarns Parlamentswahl ist deren „Allianz der Patrioten“ abgewählt. Foto: fpoe.at, 2024
Herbert Kickl vereinbarte 2024 mit Ungarns damaligem Premier Viktor Orbán die – staatlich und rechtlich völlig bedeutungslose – „Wiener Erklärung“. Mit der Niederlage Orbans bei Ungarns Parlamentswahl ist deren „Allianz der Patrioten“ abgewählt. Foto: fpoe.at, 2024
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