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Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Das sind zwei der Nagelproben für die ÖBB-Reform: Mehr Wettbewerb auf der Schiene und ein besseres Service für die Bahnkunden, sagt ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel. Die Koalition beginnt jetzt mit den Verhandlungen über den von Verkehrsminister Hanke vorgelegten Gesetzesentwurf einer ÖBB-Strukturreform.

 

Weitere Nagelproben: Effizienz und schlanke Strukturen

“Eine ÖBB-Reform muss zu mehr Effizienz, schlankeren und transparenteren Strukturen, einem besseren Kundenservice und stärkerem Wettbewerb führen“, erklärte Schnabel. Wesentlich sind eine unabhängige Infrastruktur und ein fairer Zugang zur Schiene.

Für die Volkspartei sind weitere Punkte entscheidend: Mehr Service und Kundenfreundlichkeit für die Fahrgäste, hohe Qualität des Angebotes und effizienter Einsatz der öffentlichen Mittel im Unternehmen.

Kriterien für die ÖBB-Reform nennt ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel. Foto: Zur Sache

Kriterien für die ÖBB-Reform nennt ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel.

Konzernstruktur vereinfachen

Dafür sind schlanke und transparente Strukturen nötig, ebenso klare Zuständigkeiten und ein gestärktes Management. Weiter sollen Doppelgleisigkeiten vermindert sowie Konzern- und Tochterstrukturen vereinfacht werden, fordert Verkehrssprecher Joachim Schnabel.

Parallel zur Strukturreform muss weiters der Bahnmarkt weiter geöffnet werden: “Mehr Wettbewerb ist kein Nebenthema”, hält Schnabel fest. Für die im Jahr 2028 auslaufenden Direktvergaben im Nahverkehr sind transparente und wettbewerbliche Vergabeverfahren vorzubereiten.

 

Rail Cargo im Wettbewerb

“Besonderes Augenmerk ist auf Rail Cargo Austria zu legen”, sagt Schnabel weiter. Der Güterverkehr steht in einem intensiven europäischen Wettbewerb. Dafür braucht es eine strategische Weiterentwicklung und eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive, etwa durch Partnerschaften und private Beteiligungen.

Die italienischen Staatsbahnen absolvieren inzwischen die ersten Testfahrten mit dem neuen Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa (Roter Pfeil). Dieser soll Europas Metropolen mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Km/h innerhalb von Stunden verbinden. Die Tests erfolgen mit der Deutschen und mit der Österreichischen Bundesbahn, unter anderem in Tirol und auf der Weststrecke.

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno
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