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So funktioniert das Zukunftsdepot

Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp

Ein Zukunftsdepot für die Junioren, einen Zukunftsfonds für die Senioren: Diese Initiativen startete Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Christian Stocker. Hier einige Beispiele, wie das Zukunftsdepot funktioniert, erstellt von Expertinnen und Experten.

Der Grundgedanke ist: regelmäßige Einzahlungen, langfristig angelegt, Erträge werden wieder angelegt, die Auszahlung erfolgt ohne Abzug der Kapitalertragssteuer, die Betreuung der Konten ist spesenfrei, durchschnittliche Rendite von 7 Prozent.

 

Zukunftsdepot statt Bausparer

Viele Eltern legen für ihre Kinder jeden Monat Geld auf ein Bausparkonto. Wer diese, beispielsweise 100 Euro, künftig stattdessen ins Zukunftsdepot investiert, hat nach zehn Jahren 12.000 Euro eingezahlt. Bei durchschnittlich 7 Prozent Rendite wären daraus rund 17.300 Euro geworden.

 

Taschengeld & Geschenke von Oma und Opa:

Zum Geburtstag und zu Weihnachten bekommen Kinder oft von Oma und Opa Geld geschenkt. Statt „nur“ Spielzeug zu kaufen, werden etwa von diesen Geldgeschenken pro Jahr 300 Euro ins Zukunftsdepot investiert für den Enkel. Machen sie das von der Geburt bis zum 18. Geburtstag, werden aus 5.400 Euro Einzahlungen bei durchschnittlich 7 Prozent Rendite rund 10.200 Euro.

 

Das Schulstartgeld fürs Kind:

Mit Schulanfang kommen 121,40 Euro Schulstartgeld auf das Konto der Eltern. Legen die Eltern es jedes Jahr dieses Geld ins Zukunftsdepot ihres Kindes, wurden nach acht Schuljahren knapp 1.000 Euro eingezahlt – bei durchschnittlich 7 Prozent Rendite sind daraus rund 1.300 Euro geworden. Und das Geld kann bis zum 18. Geburtstag weiterwachsen mit dem Zinseszinseffekt.

 

Die Familienbeihilfe:

Von der Familienbeihilfe in Höhe von 200 Euro legen die Eltern jeden Monat 50 Euro ins Zukunftsdepot ihres Kindes. Bis zum 18. Geburtstag sind so 10.800 Euro eingezahlt. Bei durchschnittlich 7 Prozent Rendite könnten daraus rund 21.500 Euro werden – ein ordentliches Startkapital für die weitere Ausbildung, die Möbel für die erste Wohnung oder die weitere Vorsorge.

 

Das Taschengeld:

Ein Jugendlicher bekommt von seinen Eltern 20 Euro Taschengeld pro Woche: 10 Euro darf er ausgeben, 10 Euro werden ins Zukunftsdepot investiert. Wer das beispielsweise vom 10. bis zum 18. Geburtstag macht, investiert rund 4.160 Euro. Bei durchschnittlich 7 Prozent Rendite könnten daraus zum 18. Geburtstag rund 5.500 Euro werden. Zudem entsteht dabei auch ein pädagogischer Effekt für das Kind, das lernt: Ein Teil des Geldes ist für heute, ein Teil für die Zukunft.

Link: Das Finanzministerium bietet Informationen zur Finanzbildung

Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp
Das Zukunftsdepot soll spesenfrei und steuerfrei gestellt werden, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. Foto: Pixabay/SteveBp
Die Koalitionsregierung berät über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft: Integrationsministerin Claudia Bauer. Foto: Bka/Gruber

Bauer arbeitet an Verbot islamistischer Extremisten

Das Zukunftsdepot zum Start ins Leben ist ein Modell für jede Familie. Foto: iStock/ skynesher

500 Euro Startguthaben – Zukunftsdepot als Modell für jede Familie

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Lehrerinnen erhalten Training wegen religiös motivierter Konflikte

Die Reformen von Bund, Ländern und Gemeinden für einen schlankeren Staat werden auf dem Info-Portal der Reformpartnerschaft dokumentiert. Foto: Screenshot Website Reformpartnerschaft

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Nach Drohnenattacke Russlands warnt Gödl vor FPÖ

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