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Arbeitskräfte für den Aufschwung

Längere Beschäftigung und höhere Qualifikation sollen mehr Arbeitsleistung und damit den Aufschwung möglich machen. Die Regierung stellte die Weichen. Foto: istock/

Der Aufschwung braucht Arbeitskräfte, und zwar qualifizierte. Der Ministerrat beschließt dazu ein Programm:  erfahrene Ältere sollen im Job bleiben, Jüngere sollen qualifiziert werden.

 

Arbeit benötigt Qualifikation und Anreize

Österreichs Arbeitsmarkt ist robust, muss aber auf neue Herausforderungen vorbereitet werden. Teils fehlen Kräfte, teils droht Personen ohne Beschäftigung eine Dequalifikation. Außerdem sinkt die Anzahl der Ausbildungsplätze für Lehrlinge „dramatisch“, wie es im Regierungspapier heißt.

Diese Lage war Thema der Regierungsklausur. Als Folge ist vorgesehen:

  • Investitionen in Qualifikation der Beschäftigten, Stärkung der Lehre, breiteres Angebot an Umschulungen und Weiterbildung von Beschäftigten.
  • Ab 2026 sind für die „Aktion 55 Plus“ jährlich 50 Mio. Euro jährlich vorgesehen, um den Anteil der älteren Beschäftigten zu erhöhen.
  • Ab 1. Jänner 2026 soll ein attraktives Modell für den Zuverdienst in der Regelpension vorliegen; die Teilpension bleibt attraktiv.
  • Die Grenze für geringfügigen Zuverdienst bleibt bis einschließlich 2027 eingefroren.
  • Eine Gruppe erstellt Anreize für den Umstieg von Teil- auf Vollzeit.
Längere Beschäftigung und höhere Qualifikation sollen mehr Arbeitsleistung und damit den Aufschwung möglich machen. Die Regierung stellte die Weichen. Foto: istock/
Die Arbeitsinspektion legte Bilanz für 2024 und gibt Ausblick für 2025. Zehntausende Kontrollen und Beratungen sorgen für ein sicheres Umfeld am Arbeitsplatz. Foto: istock/
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

Klimagesetz auf Schiene: Totschnig verbindet Klimaschutz mit Wachstum und Arbeitsplätzen

Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein

Die Regierung hat den Fahrplan und die Elemente des Klimagesetzes festgelegt. Zum Wochenauftakt debattiert der Nationalrat dazu in einer Sondersitzung. Foto: Bernadette Sattler-Remling

Weg zum Klimagesetz fixiert

Ein Umweltpaket schickt die Bundesregierung nun in Begutachtung, gab Bundeskanzler Christian Stocker - mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - unter großem Medieninteresse bekannt. Foto: Jakob Glaser

Umweltpaket bestückt und abgesandt