Aufschwung erhält mit Konjunktur neuen Rückenwind

Eine moderate Konjunktur bekräftigt den Aufschwung. Auch die Bauwirtschaft könnte die Krise überwinden, prognostiziert das IHS. Foto: Pixabay/Jarmoluk
Eine moderate Konjunktur bekräftigt den Aufschwung. Auch die Bauwirtschaft könnte die Krise überwinden, prognostiziert das IHS. Foto: Pixabay/Jarmoluk

Der ökonomische Aufschwung erhält mit einer prognostizierten Konjunktur von 1 Prozent weiteren Rückenwind. Reformen müssten dennoch zügig umgesetzt werden, heißt es aus Wirtschaft und Industrie.

 

Wachstum von 1 Prozent

Für die Jahre 2026 bis 2030 erwartet des Institut für Höhere Studien (IHS) ein Wachstum von 1,0 Prozent pro Jahr. Die Exporte dürften zulegen, die Bauwirtschaft die Krise hinter sich lassen. Die Inflation von derzeit 3 Prozent sollte „merklich“ zurückgehen und 2028 das europäische Ziel von 2 Prozent erreichen. Dank eines moderaten Wachstums in der Beschäftigung könnte zu Arbeitslosenquote zurückgehen, heißt es in der Prognose.

Allerdings, so merkt das IHS an, sind „zusätzliche Anstrengungen“ notwendigen, um das Defizit der öffentlichen Haushalte unter 3 Prozent zu senken.

 

Aufschwung erfordert Reformen

Daher fordert die Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes, Tanja Graf, weitere Entlastungen und einen Abbau der Bürokratie, um den Aufschwung zu befördern. Ein konkreter Schritt wäre es, die nicht notwendigen Berichtspflichten auszusetzen.

Ähnlich äußerte sich die Industrie, denn es sei ungewiss, ob die Verminderung der Schulden wie geplant gelinge. Daher braucht es eine Konsolidierung, die auf Strukturreformen und Wachstum setzt. Reformen im Pensions- sowie im Gesundheitssystem und im Föderalismus seien unerlässlich, sagte Generalsekretär Christoph Neumayer.

In Richtung einer Stabilisierung weist auch der neue Wirtschaftsbarometer der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte deren Generalsekretär Jochen Danninger. Die Aussagen der 4300 befragten Unternehmen zu Aufträgen, Umsätzen und Auslastung fallen positiver als bei vorherigen Befragungen aus, allerdings: „Die Erholung bleibt fragil“.

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