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Dem Zivildienst fehlen Diener
Die jungen Jahrgänge nehmen zahlenmäßig ab, das stellt den Zivildienst vor das Problem mangelnden Personals. Darauf macht die zuständige Ministerin, Claudia Bauer aufmerksam. Die Organisationen würden eine Verlängerung auf zwölf Monate begrüßen.
Zivildienst schlittert in Personalklemme
Im Jahr 2025 leisteten 15.000 junge Männer Zivildienst, rechnet Bauer vor. Das war der Jahrgang der 2007 geborenen Personen. Damals gab es 34.000 Burschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, heuer sind nur 30.000 männliche Babys zur Welt gekommen. Rein rechnerisch, so Bauer, stehen dann in 18 Jahren nur noch 13.000 Zivildiener zur Verfügung. Also 2.000 weniger als gegenwärtig.
Im Rettungsdienst fehlen dann 800 Personen, in der Altenpflege 500 Personen. Zugleich erhöht sich aber die Anzahl älterer Personen. Derzeit legen in Österreich rund 1,9 Millionen Menschen von über 65 Jahren. Für das Jahr 204 erwartet die Statistik Austria rund 2,5 Millionen Menschen im Alter über 65 Jahre.
Im Klartext: Weniger Zivildiener aber mehr Personen, die sie benötigen. Die humanitären Hilfsorganisationen würde eine Verlängerung des Zivildienstes auf zwölf Monate begrüßen. Diese ist im Rahmen der Heeresreform angedacht





