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Jänner-Inflation liegt bei 2 % – EZB-Ziel erreicht

Laut Statistik Austria Schnellschätzung ist die Inflation im Jänner auf 2 Prozent gesunken. Foto: istock/Christian Herz

Die aktuelle Schnellschätzung der Statistik Austria weist für Jänner 2026 eine Inflationsrate von voraussichtlich 2,0 % aus. Damit liege die Teuerung wieder auf dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2024 und erreicht das von Bundeskanzler Christian Stocker gesteckte Ziel.

 

Besser als erwartet fällt die Schnellschätzung der Statistik Austria zur Jänner-Inflation aus. Wie die Statistiker am Mittwoch bekanntgaben, erreicht die Teuerung erstmals seit 2024 das vorgegebene Ziel der EZB von 2 %. Auch die von Bundeskanzler ausgegeben Formel „2-1-0“ erreicht ein Etappenziel.

Manuelle Lenk, Generaldirektorin von Statistik Austria, sieht in einer Aussendung vor allem den Energiebereich als inflationsdämpfende Faktoren: „Einer ersten Schätzung zufolge wird die Inflation im Jänner 2026 bei 2,0 % liegen. Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl und Treibstoffen sowie von Industriegütern aus.“ Der Preisrückgang von 4,9 % im Bereich Energie habe die Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte gegenüber Dezember 2025 gesenkt. Industriegüter verteuerten sich lediglich um +0,8 %, während die Preise für Dienstleistungen mit einem Plus von 3,8 % weiterhin der größte Preistreiber blieben, jedoch weniger stark als zuvor – 2025 hatten Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 % betragen. Auch Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol stiegen nur um +2,7 %.

 

Zehetner: „Entlastung bei Energiepreisen kommt im Alltag an“

In einer ersten Reaktion sieht Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner die energiepolitischen Entlastungsmaßnahmen als Bestätigung, dass diese nun messbar wären und wirken würden.: „Zwei Prozent Inflation bedeuten vor allem eines: mehr Luft zum Atmen. Für Familien, für Betriebe und für alle, die in den vergangenen Jahren mit steigenden Kosten zu kämpfen hatten. Es freut mich, dass unsere Entlastung bei den Energiepreisen nun messbar wirkt und im Alltag ankommt.“ Der Rückgang der Teuerung sei insbesondere auf die mit Jahresbeginn wirksam gewordenen Maßnahmen der Bundesregierung im Energiebereich zurückzuführen. wurde die Elektrizitätsabgabe für Haushalte auf das EU-Minimum gesenkt, für Unternehmen halbiert, die Ökostromabgabe reduziert und der Anstieg der Netzkosten gedämpft.

Zehetner sieht zudem einen  Zusammenhang zwischen sinkenden, planbaren Energiekosten und Investitionssicherheit: „Sinkende und verlässlich planbare Energiekosten geben Betrieben die notwendige Sicherheit. Sie schaffen Vertrauen für Investitionen, ermöglichen Wachstum und sichern Beschäftigung und sind damit ein zentraler Baustein für den Aufschwung am Wirtschaftsstandort Österreich.“

 

Marchetti: Stocker Formel 2-1-0 wirkt

ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti sieht in der Schnellschätzung der Statistik Austria einen Beleg für die Wirksamkeit der „2‑1‑0‑Formel“ von Bundeskanzler Christian Stocker „Das 2‑Prozent‑Inflationsziel von Bundeskanzler Christian Stocker wurde erreicht. Damit kommt die vollständige Erreichung der Ziele der ‚2‑1‑0‘‑Formel unseres Bundeskanzlers Christian Stocker in greifbare Nähe.“

Er kritisierte in einer Aussendung die „Untergangspropheten“ und „Miesmacher“, die daneben gelegen seien.  und hob die „harte Arbeit von Bundeskanzler Christian Stocker und der Volkspartei“ hervor: „Diese positiven Entwicklungen sind nicht dem Zufall geschuldet, sondern das Ergebnis der harten Arbeit von Bundeskanzler Christian Stocker und der Volkspartei.“ So habe das Regierungsteam der Volkspartei im vergangenen Jahr eine ganze Reihe an Maßnahmen umgesetzt, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das Inflationsziel zu erreichen. „Diese Maßnahmen reichen vom Doppelbudget, das einen sparsamen Staatshaushalt garantiert, über die Maßnahmen im Energie-, Wohn- und Lebensmittelbereich bis zu den verantwortungsvollen Lohnabschlüssen“, so Marchetti.

 

2026 – Jahr des Aufschwungs

Marchetti blickt optimistisch auf das Jahr 2026 und sieht in den aktuellen Inflationszahlen Rückenwind: „2026 wird das Jahr des Aufschwungs. Unser Ziel für das Jahr 2026 ist und bleibt: Zwei Prozent Inflation, mindestens ein Prozent Wirtschaftswachstum und null Toleranz für all jene, die unsere Gesellschaftsordnung ablehnen.“ Mit dem Rückenwind aus der heutigen Schnellschätzung werde die Volkspartei in den kommenden Monaten weiterhin „unermüdlich daran arbeiten, bis zum Ende des Aufschwung-Jahres 2026 alle Ziele aus der ‚2-1-0‘-Formel zu erfüllen“, so der ÖVP-General