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KI: Mit 100 Pilotschulen in die Zukunft

An 100 KI-Pilotschulen in Österreich startet im März das Versuchsprojekt Digitalisierung weiter in den Schulen voranzutreiben. Foto: BKA / Dunker

Im November stellte Bildungsminister Martin Polaschek eine umfassende KI-Strategie für Schulen vor. Schulen konnten sich bewerben, um an dem Pilotprojekt teilzunehmen. 100 von den Bewerbern wurden nun ausgesucht und starten mit März 2024 in die Testphase.

 

KI als große Chance im Bildungsbereich

Seit über einem Jahr sind KI gestützte Tools kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Das betrifft auch den Bildungsbereich. Durch kostenlos nutzbare Programme, wie beispielsweise ChatGPT, werden Österreichs Schulen vor Herausforderungen und Fragen um den richtigen Umgang damit gestellt.

Um Schülerinnen und Schüler bei diesen Fragestellungen zu unterstützen und die Chance des digitalen Wandels bestmöglich zu nutzen, hat Bundesminister Martin Polaschek am 14. November eine umfassende KI-Strategie für Schulen vorgestellt. Dabei wurde eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Universitäten und Pädagogischen Hochschulen eingesetzt, um Maßnahmen im Rahmen des Schulpakets KI vorzuschlagen, zu reflektieren und zu begleiten. Ziel dabei ist es, den Schülerinnen und Schülern Gefahren und Herausforderungen sowie die Potenziale von KI aufzuzeigen, damit zu lernen und zu arbeiten.

Denn „Künstliche Intelligenz eröffnet vielfältige Chancen zur effektiven Unterstützung von Lernprozessen im Unterricht. Entscheidend ist jedoch, das Wissen darüber zu erlangen, wie wir diese Möglichkeiten bestmöglich nutzen können.“, erläutert Bundesminister Martin Polaschek.

 

Einladung sind 239 Schulen gefolgt – 100 Pilotschulen wurden ausgewählt

Der Einladung des Bildungsministeriums, an einer Pilotierung von KI-Lernsoftware teilzunehmen, die individuelle Lernbedürfnisse und -stile berücksichtigen, sind 239 Schulen aus ganz Österreich gefolgt. Aus dem Kreis dieser Schulen erfolgte eine Auswahl von 100 Pilotschulen durch Expertinnen und Experten des Schulnetzwerkes eEducation Austria unter Einbindung der Bildungsdirektionen. Ziel ist es, aus allen Bundesländern und Schularten die ausgewählten KI-Pilotschulen mit einer entsprechenden KI-Lernsoftware auszustatten.

Den ausgewählten Schulen wird hierzu im Rahmen einer akademischen Begleitung unter Einbeziehung von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen auch ein Projektbudget zur Finanzierung von Lizenzen zur Verfügung gestellt. Die Schulen werden die Möglichkeiten und Grenzen im und für das Lernen dokumentieren und aufzeigen um daraus wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für alle Schulen zu benennen.

Die Pilotphase mit den ausgewählten 100 KI-Schulen startet im März 2024 mit der Begleitung durch die vier Hochschulverbünde unter Einbeziehung von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.