Innenpolitik

Mail vom Finanzministerium: bald kommt Geld

Damit alle schnell ihre Soforthilfen erhalten, verschickte das Finanzministerium unter Magnus Brunner 5,5 Millionen Mails. Foto: BKA/Wenzel

Nein, es ist keine Steuernachzahlung! Per Mail werden 5,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher vom Finanzministerium aufgerufen, ihre Kontodaten auf Finanzonline zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Der Grund: Damit die Gelder aus den verschiedenen Entlastungsmaßnahmen rasch fließen können und auch rasch bei allen ankommen.

 

Finanzministerium: “Überprüfen und kontrollieren Sie Ihre Kontodaten”

Vergangene Woche gab der Nationalrat mit Stimmen von ÖVP und Grüne den Weg frei für weitere Entlastungen in Milliardenhöhe. Diese Woche steht noch der Beschluss im Bundesrat an, dann können die Gelder fließen. Unter anderem diene einmalige zusätzliche Familienbeihilfe von 180 Euro pro Kind im August, die Verdoppelung des Klimabonus auf 500 Euro für jeden Erwachsenen und 250 Euro für jedes Kind oder die vorgezogene Erhöhung des Familienbonus auf 2.000 Euro.

 

Damit jeder sein Geld bekommt. Das Finanzministerium bittet in einem Brief um Aktualisierung der Kontodaten. Foto: Faksimile / Zur-Sache

Damit jeder sein Geld bekommt. Das Finanzministerium bittet in einem Brief um Aktualisierung der Kontodaten. Foto: Faksimile / Zur-Sache

 

Damit jeder der berechtigten Empfänger schnell zu seinem Geld kommt, ruft nun das Finanzamt alle auf, seine Kontodaten zu aktualisieren. Konkret wird in dem Schreiben gebeten, bis 15. Juli mögliche Konto-Änderungen auf www.finanzonline.gv.at zu aktualisieren. Mit diesem etwas ungewöhnlichen Schritt will das Finanzministerium unter Finanzminister Magnus Brunner sicherstellen, dass alle Hilfen im Kampf gegen die Teuerung auch wirklich mit Start der Auszahlung rasch auf dem Konto jeder Österreicherin und jedes Österreichers ankommen. 

 

Damit alle schnell ihre Soforthilfen erhalten, verschickte das Finanzministerium unter Magnus Brunner 5,5 Millionen Mails. Foto: BKA/Wenzel
Damit alle schnell ihre Soforthilfen erhalten, verschickte das Finanzministerium unter Magnus Brunner 5,5 Millionen Mails. Foto: BKA/Wenzel
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