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Österreich unterschreibt internationale AI‑Deklaration
Auf dem India AI Impact Summit 2026 in Neu‑Delhi hat Staatssekretär Alexander Pröll die AI Leaders Declaration unterzeichnet. Damit bekennt sich Österreich zu einem ganzheitlichen Ansatz, Künstliche Intelligenz (KI) zum Wohle der Menschheit zu nutzen.
118 Länder am AI-Gipfel
Der AI-Gipfel bringt rund 20 Staatsoberhäupter, 50 Fachminister und Vertreter aus 118 Ländern in Indien zusammen. Ziel ist es, durch internationale Kooperation, Wissensaustausch und Kapazitätsaufbau gemeinsame Ambitionen in konkrete Maßnahmen zu überführen.
Pröll für transparente Standards
In seiner Rede betonte Pröll, dass Österreich „ein klares Bekenntnis zu einer menschenzentrierten, sicheren und verantwortungsvollen Entwicklung Künstlicher Intelligenz“ abgebe. Er verwies darauf, dass KI enorme Chancen für nachhaltiges Wachstum, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt biete, gleichzeitig aber klare Regeln und internationales Vertrauen erforderlich seien. „Als Forschungs‑ und Innovationsstandort sowie als Teil der Europäischen Union setzt sich Österreich für transparente Standards und eine enge globale Zusammenarbeit ein. Österreich unterstützt die Erklärung des Gipfels als wichtigen Schritt hin zu einem gemeinsamen Verständnis: Mehr Kooperation, weniger Konfrontation – für eine KI im Dienste der Menschen“, erklärte der Staatssekretär.
Schwerpunkte der Deklaration
Die AI Leaders Declaration legt besonderen Wert auf folgende Handlungsfelder Humankapital (Skills), Inklusion für soziale Teilhabe, sichere und vertrauenswürdige KI, Resilienz, Innovation und Effizienz, Wissenschaft, Demokratisierung von KI-Ressourcen, KI für wirtschaftliches Wachstum und Gemeinwohl.
Pröll unterstrich, dass ein globales Verständnis und ein umfassender Rahmen für die zukünftige internationale Zusammenarbeit unverzichtbar seien. Die Unterzeichnung sei ein wichtiger Schritt hin zu abgestimmten Vorgehensweisen und gemeinsamen Initiativen im Bereich KI.
Neben der Unterzeichnung besuchte Pröll weitere Veranstaltungen, die sich mit der Steuerung von KI und digitalen Infrastrukturen beschäftigten. Im Fokus stand dabei die Rolle des Staates als aktiver Gestalter von Innovationen, um den öffentlichen Nutzen von KI zu maximieren.




