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Soldaten geben Wehrdienst und Heer gute Noten

Verteidigungsfähigkeit erfordert mehr an Aus- und Fortbildung, erklärten Experten. Foto: BMLV/Minich

Was sagen die Soldaten zum Wehrdienst? Die Antworten in einer Studie zeigen: Die Grundwehrdiener erleben den Dienst als sinnvoll. Die Qualität der Ausbildung und das Vertrauen in die Führung werden als positiv empfunden, berichtet Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

Soldaten mit Grundwehrdienst zufrieden

„Es freut mich sehr, dass viele Grundwehrdiener heute mit ihrem Wehrdienst deutlich zufriedener sind als in der Vergangenheit“, erklärte Tanner bei der Präsentation der Studie. Besonders wichtig ist, dass die Mehrheit die Ausbildung als sinnvoll empfindet, zeigt das „Soziale Lagebild 2025“ des Bundesheeres.

„Das ist ein klares Zeichen, dass die Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Ausbildung, Führung und Rahmenbedingungen greifen. Gleichzeitig sehen wir, dass Vertrauen in die Vorgesetzten und die Zusammenarbeit unter den Kameradinnen und Kameraden steigt – das spricht für die Motivation und Einsatzbereitschaft im Bundesheer.“

Klaudia Tanner: Das Vertrauen der Soldaten in die Führung steigt

Klaudia Tanner: Das Vertrauen der Soldaten in die Führung steigt

Das soziale Lagebild des Heeres

Wolfgang Prinz, Leiter des Referats Strategische Markt- und Meinungsforschung, präsentierte Ergebnisse aus Befragungen von Ressortbediensteten, Grundwehrdienern und Milizangehörigen.

  • 2025 gaben 72 Prozent der Grundwehrdiener an, ihre Ausbildung als sinnvoll zu erleben, 2021 waren es 60 Prozent.
  • Auch die Bewertung des Wehrdienstes stieg: 80 Prozent hielten 2025 ihre Entscheidung für richtig oder eher richtig (2021: 69%).
  • Ein ebenfalls positives Bild zeigt sich auch bei der Beziehung zu den direkten Vorgesetzten: 72 bis 79 Prozent der Bediensteten vertrauen ihren Führungskräften, besonders Zivilbediensteten zeigen seit 2023 einen positiven Trend.
  • Die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz ist hoch. Rund drei Viertel der Bediensteten und etwa die Hälfte der Grundwehrdiener bewerten ihren Arbeitsplatz positiv.
  • Mit ihrer Ausbildung sind 65 Prozent der Bediensteten und rund 81 Prozent der Grundwehrdiener zufrieden.
  • Viele geben an, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Bundesheeres gut funktioniert.
  • 65 Prozent der Bediensteten und drei Viertel der Milizangehörigen sehen eine gute Vereinbarkeit von Beruf bzw. Dienst und Privatleben.
  • Eine stabile Mehrheit steht hinter den Aufgaben des Bundesheeres, rund 70 Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus.
Meinungsforscher Wolfgang Prinz: Studie unterstützt Entwicklung der Organisation

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Empfehlung für Entwicklung der Organisation

Das Soziale Lagebild ist ein jährlicher Bericht des Bundesministeriums für Landesverteidigung, der von der Abteilung Zielgruppenkommunikation erstellt wird. Er zeigt, wie Soldaten aller Bereiche – Bedienstete, Grundwehrdiener und Milizangehörige – ihre Ausbildung, Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsbedingungen erleben.

Der Bericht gibt konkrete Empfehlungen für die Steuerung der personellen Einsatzbereitschaft und kann Trends im Bundesheer aufzeigen. Gleichzeitig dient er der uneingeschränkten Informationsweitergabe an alle Bediensteten, erhöht die Transparenz im Ressort und unterstützt die Weiterentwicklung der Organisationskultur, heißt es in einer Information des Verteidigungsministeriums.

Verteidigungsfähigkeit erfordert mehr an Aus- und Fortbildung, erklärten Experten. Foto: BMLV/Minich
Die Soldaten erleben den Grundwehrdienst als positiv und sinnvoll. Foto: BMLV/Minich
So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

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Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

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Weg zum Klimagesetz fixiert

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