Innenpolitik

SPÖ-Kinderfreunde erhielten Corona-Millionen

Während die SPÖ noch versucht sich aus dem Sumpf des Wien Energie – Skandals zu befreien, tauchten neue Informationen über eine Vorfeldorganisation auf. Die Kinderfreunde sollen laut der Tageszeitung Krone beim NPO-Fonds 2,4 Mio. € beantragt haben. Foto: Clemens Schmiedbauer

Während die SPÖ noch versucht, sich aus dem Wien Energie-Skandal zu befreien, wurden neue Informationen über eine Vorfeldorganisation der Partei bekannt: Die Kinderfreunde sollen laut der Tageszeitung Krone vom NPO-Fonds 2,4 Mio. € erhalten haben.

 

Tarnen und Täuschen

Wie die Tageszeitung Krone am Freitag berichtete, hat die SPÖ ein Problem mit den Corona-Förderungen. Die Kinderfreunde, eine Vorfeldorganisation der SPÖ, soll 2,4 Mio. € aus dem NPO-Fonds bekommen haben. Dass die Kinderfreunde zur SPÖ gehören, geben sie auf ihrer Homepage selbst zu. Allerdings gibt es hier noch eine interessante Information.

Stand vor ein paar Monaten noch auf ihrer Wikipedia-Seite, dass sie zur SPÖ gehören, so wurde dies inzwischen gestrichen.

 

 

Ebenfalls versucht die SPÖ Niederösterreich offenbar, online einsehbare Bindungen zu kappen. Eine von den Kinderfreunden organisierte Veranstaltung ist nun nicht mehr auf der Seite der SPÖ NÖ auffindbar.

 

 

Von Gewerkschaft bis Kinderfreunde

In den sozialen Medien setzte prompt eine Diskussion dazu ein, denn einige Wortmeldungen verwiesen auf die Verbindung von SPÖ und Kinderfreunden. Dem trat SPÖ-Abgeordneter Andreas Kollross entgegen. Kollross, Mitglied im Vorstand der Kinderfreunde, meinte auf Twitter gegenüber einer dort publizierenden Person: “Wenn Sie den Unterschied zwischen Parteiorganisation und eigenständiger Verein inklusive Transparenzgesetz und Richtlinien des NPO-Fonds verstanden haben, melden Sie sich bitte wieder und ersparen Sie uns ihr hauptberufliches Parteigeplänkel.”

Wie die Kollross-Meldung zeigt, behaupten nun Stimmen aus der SPÖ laut, dass die Kinderfreunde keine Parteiorganisation sei. Damit widersprechen sie allerdings der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner. Diese hat doch am SPÖ-Bundesparteitag die Kinderfreunde sehr wohl als Teil der Partei gesehen. Rendi-Wagner: “In unseren Organisationen, von der Jugend bis zu den Pensionisten, von der Gewerkschaft bis zu den Kinderfreunden. Ihr alle macht die Stärke unserer Bewegung aus.” (Zitat aus dem verlinkten Video). Ebenfalls waren 6 Delegierte der Kinderfreunde am SPÖ-Bundesparteitag entsandt.

 

Während die SPÖ noch versucht sich aus dem Sumpf des Wien Energie – Skandals zu befreien, tauchten neue Informationen über eine Vorfeldorganisation auf. Die Kinderfreunde sollen laut der Tageszeitung Krone beim NPO-Fonds 2,4 Mio. € beantragt haben. Foto: Clemens Schmiedbauer
Während die SPÖ noch versucht sich aus dem Sumpf des Wien Energie – Skandals zu befreien, tauchten neue Informationen über eine Vorfeldorganisation auf. Die Kinderfreunde sollen laut der Tageszeitung Krone beim NPO-Fonds 2,4 Mio. € beantragt haben. Foto: Clemens Schmiedbauer
Ministerin Claudia Bauer und Stephan Marik-Lebeck (Statistik Austria) präsentierten die Ausgabe 2026 des Jahrbuchs "Migration und Integration". Foto: Bka / Regina Aigner

Claudia Bauer drängt auf Integration von Frauen aus Fluchtstaaten

Etwas zuversichtlich zeigt sich die Nationalbank in ihrer jüngsten Konjunkturprognose. Foto: istock/Spitzt-Foto

Nationalbank hebt Wachstumsprognose für 2027 an

ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl am Rednerpult des Nationalrats. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Gödl: Politischer Islam ist Sicherheitsfrage

Muslim Interaktiv war eine islamistische Vereinigung in Deutschland, deren Netzwerk in den gesamten deutschsprachigen Raum hineinwirkte. Sie wurde 2025 durch das Bundesministerium des Inneren, Berlin, verboten. Foto (Demonstration in Hamburg 2024 gegen behauptete Zensur; DPI-Studie).

So greift der Politische Islam nach Europa

Der ORF wird über die gesetzlich-staatliche Haushaltsabgabe finanziert. Das erfordert Effizienz und Sparsamkeit, heißt es in einem ÖVP-Konzept. Foto: ORF

Neue ORF-Finanzierung: Das fordert Gstöttner

Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen