KI – Potenzial und Chance

Im Zuge des Parlamentarischen Forums zu KI und deren Auswirkungen auf die Demokratie diskutierten Vertreter der parlamentarischen Fraktionen über die Implikationen. Für die ÖVP dabei: Eva Maria Himmelbauer. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf
Im Zuge des Parlamentarischen Forums zu KI und deren Auswirkungen auf die Demokratie diskutierten Vertreter der parlamentarischen Fraktionen über die Implikationen. Für die ÖVP dabei: Eva Maria Himmelbauer. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Im Zuge des Parlamentarischen Forums: “Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Demokratie”, welches am Montag von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka veranstaltet wurde (Zur-Sache berichtete), fand eine Diskussion der Bereichssprecher für Digitalisierung der Parlamentsfraktionen statt. Für die ÖVP übernahm diese Aufgabe die Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer.

 

In wie weit braucht es KI-Regulierung?

In ihren einleitenden Worten ging die Abgeordnete und Digitalisierungssprecherin der ÖVP, Eva-Maria Himmelbauer, auf die Frage der Regulierung von KI ein. Die technischen Entwicklungen, die gerade im Laufen sind, müssen immer auch eine Begleitung erfahren. Diese Begleitung und Regulierung erfolge durch die Verpflichtung zur Transparenz der Datensätze und durch etwaige Rechenschaftsklärungen. Es sei aber alles eine Frage der Umsetzbarkeit.

Auch die übrigen Diskutanten der restlichen Parlamentsfraktionen stimmten Himmelbauer in ihrer Analyse einhellig zu. Der Grüne Abgeordnete und Digitalisierungssprecher, Süleyman Zorba, zeigte sich im Allgemeinen erfreut über die Einstimmigkeit der Fraktionen in diesem Thema.

 

Österreich mit Potenzial

Eines der größten Probleme mit KI sei laut Himmelbauer der Datenschutz. „Es hat keinen Sinn, Gesetze zu machen, die nach Kurzem wieder überholt sind“, so die Digitalisierungssprecherin. Sie sehe allerdings viel Potenzial und Chancen für Österreich, allerdings nur “wenn wir wieder vorangehen”. So sei etwa der europäische Standard der DSGVO der EU als weltweiter Standard anerkannt und übernommen worden.

Abschließend stellte der Moderator Günther Mayr, Leiter der Wissenschaftsredaktion des ORF, noch die abschließende Frage, wie sich die Diskutanten die KI in Zukunft vorstellen. Himmelbauer darauf: „Sie soll vor allem eine Hilfestellung sein, die das Leben der Bürger erleichtert und gleichzeitig bereichert.“

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