Bildungsforschung nachhaltig weiterentwickeln

Mit der Initiative „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ will Bildungsminister Martin Polaschek die Bildungswissenschaft vorantreiben. Insgesamt 8,8 Mio. € nimmt das Ministerium dafür in die Hand. Foto: iStock / iBrave
Mit der Initiative „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ will Bildungsminister Martin Polaschek die Bildungswissenschaft vorantreiben. Insgesamt 8,8 Mio. € nimmt das Ministerium dafür in die Hand. Foto: iStock / iBrave

Mit der Initiative „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ will Bildungsminister Martin Polaschek die Bildungswissenschaft vorantreiben. Insgesamt 8,8 Mio. € nimmt das Ministerium dafür in die Hand.

 

Bildungssektor nachhaltig weiterentwickeln

Die neue Initiative zielt auf die Durchführung von strukturierten Doktoratsprogrammen im Bereich der Bildungsforschung in Kooperation zwischen Universitäten Pädagogischen Hochschulen ab. Dafür nimmt das Bildungsministerium 8 Mio. € aus den Budgets der PHs und der Universitäten in die Hand. Die Innovationsstiftung für Bildung stützt die Initiative mit weiteren 800.000 €.

„Durch die Initiative ‚Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung‘ bündeln wir Kräfte und stärken diesen Forschungsbereich nachhaltig. Wir nehmen dazu 8 Mio. Euro in die Hand und fördern Doktoratsprogramme. Damit schaffen wir Strukturen zur verschränkten Zusammenarbeit im Bildungssystem und fördern die Generierung von evidenzbasiertem Wissen für die Bildungspraxis“, so Bildungsminister Polaschek.

 

Bildungsforschung ist Super-Booster

Auch der Rektor der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Walter Vogel, sieht einen Mehrwert in den neuen Doktoratsprogrammen. „Bildungsforschung ist ein Super-Booster für evidenzbasiertes Handeln und Wirken in der Bildungslandschaft. Diese Initiative hat das Ziel, den Bildungsbereich zu verbessern, indem die Ergebnisse der Forschung in die Bildungslandschaft zurückzufließen“, so Vogel.

Der Vizerektor der Universität Innsbruck, Bernhard Fügenschuh, begrüßt ebenfalls die Initiative: „Aus Sicht der Universitäten ist jedes zusätzliche Geld für Forschung sehr zu begrüßen. Neben den explizit ausgewiesenen Fokusthemen wird es auch einen „freien“ Bewerb geben, um der Kreativität der einreichenden Forscher keine Grenzen zu setzen.“

 

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