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Stockers Europa-Woche: „Wir müssen uns rüsten. Schnell.“
Nach einer intensiven Europa-Woche in Davos und in Brüssel zog Bundeskanzler Christian Stocker eine Zwischenbilanz: „Wir müssen uns auf eine neue, veränderte Ordnung in der Welt einstellen.“
Stocker bei Weltwirtschaftsforum und EU-Gipfel
Europa muss sich, so Stocker nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos und dem Gipfel in Brüssel, jetzt „für alle Eventualitäten rüsten. Und zwar schnell“.
Anlass waren die – inzwischen abgeschwächten – Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Insel Grönland erforderlichenfalls mit Gewalt zu annektieren. Trump hatte weiters jenen EU- und NATO-Staaten, die sich umgehend dagegen aussprachen, mit hohen Zöllen gedroht. Doch auch das nahm Trump zurück. Vorerst.

Nahost- und Geopolitik: Stocker in Davos mit Jordaniens Kronprinz Hussein-bin-Abdullah
Europa bei Grönland einig
Die EU hatte Einigkeit signalisiert: Grönland gehört zu Dänemark, Dänemark zu EU und NATO. Änderungen werden abgelehnt. Und mit Maßnahmen beantwortet, erklärten die Staats- und Regierungschef der EU. Trump lenkte ein.
Der Kanzler dazu nach den Verhandlungen der EU Donnerstag Nacht: Die EU bekräftigt die territoriale Integrität und sieht in der Rücknahme von Androhungen einen Schritt in Richtung Deeskalation.

Gipfel in Brüssel mit Von der Leyen und Amtskollegen Friedrich Merz
Für UNO und gegen Parallelstrukturen
Eindeutig die Antwort des Regierungschefs auf den Plan eines „Board of Peace“ von Donald Trump aus: „Es gibt schon eine Organisation, die für solche Fälle geschaffen wurde – das sind die Vereinten Nationen. Ich halte nichts von Parallelstrukturen.“
Was bleibt? Der Bundeskanzler sagt: „Wir müssen uns auf diese neue, veränderte Ordnung in der Welt einstellen und uns für alle Eventualitäten rüsten, und zwar schnell. Als Europäische Union machen wir das selbstbewusst und stark, mit kühlem Kopf und ruhiger Hand.“




