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Polizei erprobt neues Modell für Dienste

Die Polizei erprobt ein neues Dienstzeitmodell, um flächendeckend präsent aber auch flexibel zu sein. Foto: BMI / GemeinsamSicher

Die Polizei erprobt ab 1. September in fünf Bezirken Österreichs ein neues Dienstzeitmodell.

 

Polizei baut faires Modell für alle

Ziel des neuen Dienstzeitmanagements ist ein einheitliches und faires Dienstsystem für alle Polizistinnen und Polizisten – sowohl in großen städtischen Dienststellen als auch in kleineren Dienststellen in ländlichen Regionen. Das Ziel dabei ist klar: Polizeipräsenz zu jenen Zeiten und an jenen Orten sicherzustellen, wo es für die Sicherheit der Menschen notwendig ist.

Die zweijährige Einführungs- und Testphase startet am 1. September 2026 in den Einführungsbezirken Bregenz, Linz, Leibnitz, Gänserndorf und Wien-Brigittenau. Die Polizistinnen und Polizisten, die ihren Dienst in den Testbezirken versehen, erhalten als Anerkennung für das Mitwirken und die Erprobung des neuen Systems 600 Euro, für die Dienstplaner gibt es zudem zwei Tage Zeitausgleich.

Innenminister Gerhard Karner, der Wiener Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl und Amy King, stellvertretende Bezirkspolizeikommandantin von Bregenz, präsentierten am Montag den Zwischenstand zur Weiterentwicklung des Dienstzeitmodells bei der Polizei.

 

Zulagen verdoppelt, Angebot für Dienst in Wien

Ab Jänner 2027 wird die Wochenend- und Nachtdienstzulage für alle Polizistinnen und Polizisten von zwei auf vier Euro pro Stunde verdoppelt, erklärt das Innenministerium in einer Medien-Information.

„Das ist eine verdiente Anerkennung für die oft schwierigen Nacht- und Wochenendstunden“, sagte Innenminister Gerhard Karner.

Mit Dezember startet die neue Recruiting-Initiative „Bist du bereit – Wien auf Zeit?“. Damit folgt das Innenministerium einer Anregung von vielen Polizistinnen und Polizisten sowie der Personalvertretung. Angehende Polizistinnen und Polizisten erhalten damit die Möglichkeit, ihren Dienst auf fünf Jahre befristet in Wien zu versehen und danach garantiert (also nach zwei Jahren Ausbildung und drei Jahren Außendienst in Wien) in ihr Heimatbundesland zurückzukehren.