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Bei Gas gut vorgesorgt: Neue Pipeline, befüllte Speicher

Gute Versorgung Österreichs mit Leitungen und Speichern, unter anderem durch Gas-Connect (Bild). Foto: infothek.bmimi.gv.at

Bei Gas sind aktuell bereits 87 Prozent des Jahresverbrauchs eingespeichert. Österreich hat besser als die meisten EU-Staaten vorgesorgt, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Und die nötige neue Pipeline ist genehmigt.

 

„Österreich ist bei der Versorgung besser aufgestellt als viele andere europäische Länder. Unsere Speicher können mehr Gas aufnehmen, als Österreich in einem Jahr verbraucht. Diese starke Speicherinfrastruktur und die Strategische Reserve sind ein Wettbewerbsvorteil für den Standort“, so Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Wolfgang Hattmannsdorfer: Speicher, Pipeline und strategische Reserve geben Sicherheit. Foto: Bka/Regina Aigner

Hattmannsdorfer: Speicher, Pipeline und Reserve geben Sicherheit. Foto: Bka/Regina Aigner

Einspeicherquote mit 65 Prozent über EU-Schnitt

In Österreich sind aktuell (Stichtag 23. August 2026) 65,4 TWh Gas eingespeichert. Das entspricht einem Füllstand von 65 Prozent. Der Füllstand ist damit besser als der europäische Durchschnitt, der bei 62 Prozent liegt – und das, obwohl Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern über besonders große Speicherkapazitäten verfügt.

Österreich ist neben Lettland das einzige EU-Land, das mehr als den Jahresverbrauch auf eigenem Staatsgebiet einspeichern kann. Dem Jahresverbrauch von 75 TWh bis 80 TWh steht eine Gesamtkapazität aller Speicher von 100 TWh gegenüber.

 

Neue Pipeline für Gas und Wasserstoff

Erst vor wenigen Tagen begrüßte Hattmannsdorfer die im August erteilte Genehmigung für das Infrastrukturprojekt „WAG Loop 1“ in Oberösterreich. Mit dem Ausbau der West-Austria-Gasleitung wird die Importkapazität aus Richtung Deutschland deutlich erhöht: Österreich kann damit diesen Energieträger aus Norwegen beziehen. Die zusätzliche Leitung soll zudem künftig für den Transport von Wasserstoff genutzt werden können.