News

Das bringt die Aktivpension: Neuer Rechner ist online

Der anonym nutzbare Aktivpensionsrechner gibt unverbindliche Auskunft über die zu erwartende Entlastung. (Screenshot; Bild KI-generiert).

Ein neuer online-Rechner gibt Antworten auf die Fragen zur Aktivpension: Was ist die Aktivpension? Für wen gilt sie? Der Nationalrat hat das Gesetz dafür beschlossen, denn „Leistung muss sich lohnen“, wie ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger in der Debatte erklärte.

 

Anonym nutzbarer Rechner gibt unverbindliche Auskunft

Der anonym nutzbare Rechner wurde vom ÖVP-Parlamentsklub erstellt und ist online. Werden einige wenige Daten zu Pension und Erwerbsbezug eingegeben, erscheint der – ab 1. Jänner 2027 unter bestimmten Voraussetzungen mögliche – finanzielle Vorteil aufgrund der neuen Regelung. Allerdings wird angemerkt: „Der Aktivpensionsrechner dient ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und stellt keine verbindliche Auskunft oder Beratung dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Berechnung sowie das tatsächliche Bestehen oder die Höhe eines Anspruchs wird keine Haftung übernommen.“

ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger: attraktiver Anreiz, weiter zu arbeiten. Foto: Sattler-Remling

ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger: attraktiver Anreiz, weiter zu arbeiten. Foto: Sattler-Remling

Wöginger: lang erwartete Entlastung

Im Nationalrat erläuterte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger nochmals das Wesentliche am Modell: „Mit der Aktivpension setzt die Bundesregierung genau dort an, wo viele Menschen seit Langem auf eine Entlastung warten. Rund 70.000 Menschen, die derzeit über das Regelpensionsalter hinaus arbeiten, werden von den Maßnahmen profitieren. Gleichzeitig wird ein Anreiz geschaffen, damit künftig noch mehr Menschen freiwillig länger im Erwerbsleben bleiben.“

 

15.000 Euro steuerfrei für Aktive

Wer die Aktivpension nutzt, kann zum regulären Pensionsbezug 15.000 Euro pro Jahr lohnsteuerfrei verdienen und zahlt keine Beiträge an die Pensionsversicherung (der Dienstgeber hingegen schon).

Dazu präsentierte Wöginger einige Beispiele: Hat jemand etwa eine Pension von 2.000 Euro brutto und verdient 2.000 Euro brutto pro Monat dazu, so beträgt die Gesamtentlastung pro Jahr zirka 7.000 Euro. Bei einer Pension von 3.000 Euro und einem Zuverdienst von 3.000 Euro beträgt sie gut 8.000 Euro pro Jahr.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von oevpklub (@oevpklub)

So wurde abgestimmt

Die ablehnende Haltung der FPÖ quittierte Wöginger mit Unverständnis: Es sei doch gerade FP-Obmann Kickl gewesen, der für Arbeit über das Pensionsantrittsalter hinaus steuerliche Erleichterung gefordert hat.

Der anonym nutzbare Aktivpensionsrechner gibt unverbindliche Auskunft über die zu erwartende Entlastung. (Screenshot; Bild KI-generiert).
Der anonym nutzbare Aktivpensionsrechner gibt unverbindliche Auskunft über die zu erwartende Entlastung. (Screenshot; Bild KI-generiert).
Die Dürrehilfen sind beschlossen, Kritik an der FPÖ bleibt. Foto: Alexander Haiden, BMLUK

Dürrehilfen beschlossen – Kritik an FPÖ

Die Unternehmen suchen Mitarbeiter. Die Aktivpension schafft einen Anreiz, in der Regelpension noch erwerbstätig zu sein, erklärte ÖVP-Sozialsprecher August Wögigner im Nationalrat. Foto: imagoimages / Rolf Poss

Anreize zur Arbeit, nicht zur Sozialhilfe

Der Sozialsprecher der ÖVP, Abg. August Wöginger, ist der politische Motor der Aktivpension: steuerliche Entlastung für Weiterarbeit in der Regelpension. Er kontert der FPÖ-Kritik. Der Beschluss im Nationalrat erfolgt am Mittwoch. Foto: Parlament/Sattler-Remling

Wöginger: FPÖ gegen Steuererleichterung für Arbeit bei Pension

Die größte Reform der betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht eine Zusatzrente für den Ruhestand. Foto: Pixabay / Manuel Alvarez

Reform bringt neue Chancen auf Zusatzpension

Das Arbeiten über das Pensionsantrittsalter hinaus wird durch die Aktivpension finanziell deutlich attraktiver, kündigte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger an. Foto: iStock/c-George

Arbeiten in Pension wird attraktiver

Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr