Ein Pflege-Paket, das sich sehen lassen kann

ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits zeigt sich über das Pflege-Paket erfreut. Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner / iStock KatarzynaBialasiewicz
ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits zeigt sich über das Pflege-Paket erfreut. Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner / iStock KatarzynaBialasiewicz

Der Generalsekretär des Österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bundes (ÖAAB), Christoph Zarits, zeigte sich vergangenen Donnerstag äußerst erfreut über das von VP-Klubobmann August Wöginger vorgestellte Pflege-Paket, Zur-Sache berichtete. Dieses sei ein wesentlicher Schritt für die gesamte Gesellschaft und insbesondere für die ältere Generation, meinte Zarits.

 

Pflege – die soziale Frage des 21. Jahrhunderts

Für den ÖAAB-Generalsekretär und Nationalratsabgeordneten Christoph Zarits ist die Pflege die soziale Frage des 21. Jahrhunderts: „Als christlich-soziale Arbeitnehmerbewegung ist es unsere Pflicht, bereits heute an morgen zu denken.“ Dies sei gerade im Pflegebereich wesentlich, denn diese sei keine Versorgungsfrage sondern eine Frage der Menschlichkeit, so Zarits.

Mit dem von VP-Klubobmann August Wöginger präsentierten Pflege-Paket der Koalitionsregierung sei es für alle möglich, im Alter würdevoll zu leben und die optimale Betreuung zu bekommen. „Am Tag der Pflege hat die Bundesregierung einmal mehr gezeigt, dass ihr die Menschen am Herzen liegen, und hat eine nachhaltige Lösung auf den Tisch gelegt“, so der ÖAAB-Generalsekretär über die Pflege-Reform.

 

Eine Milliarde für die Pflege

Das Pflege-Paket sei mit einem Volumen von einer Milliarde Euro der große Wurf für den Pflegebereich, gab Wöginger gestern, am internationalen Tag der Pflege, vor Medienvertreterinnen und Medienvertretern bekannt. Das Paket umfasse insgesamt über 20 Maßnahmen für den Pflegeberuf, die Ausbildung sowie für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.

Unter anderem beinhält die Pflege-Reform diese Verbesserungen:

  • Bundeszuschlag für Beschäftigte
  • Entlastungswoche ab dem 43. Lebensjahr
  • Nachtschwerarbeit
  • Pflegestipendium
  • Kompetenzerweiterungen
  • Erschwerniszuschlag
  • Angehörigenbonus

Zur-Sache hat bereits im Detail über die 20 Maßnahmen der Pflege-Reform berichtet.

Klares Zeichen für die Menschen

„Dass die Bundesregierung am internationalen Tag der Pflege die größte Pflegereform der vergangenen Jahrzehnte präsentiert, ist ein klares Zeichen, dass ihr die Anliegen der Menschen wichtig sind“, so Zarits. Besonders während der Corona-Krise habe sich gezeigt, wie wichtig die Pflegekräfte seien und es war klar, dass die Arbeitsbedingungen zu verbessern seien. Dies werde nun durch die Pflege-Reform umgesetzt, so Zarits abschließend.