Brückenschlag zu Afrika

Der informellen EU-Handelsministerrat in Marseille stand ganz im Zeichen der Neuausrichtung und Vertiefung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und Afrika. Foto: iStock Goddard_Photography
Der informellen EU-Handelsministerrat in Marseille stand ganz im Zeichen der Neuausrichtung und Vertiefung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und Afrika. Foto: iStock Goddard_Photography

Neue Impulse für die Wirtschaftspartnerschaft Europas mit Afrika werden diese Woche gesetzt: Am Montag fand der informelle EU-Handelsministerrat in Marseille statt. Im Zentrum standen die Neuausrichtung und Vertiefung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und Afrika. Vorbereitet wurde damit der 6. EU-Afrika-Gipfel, der am Donnerstag und am Freitag in Brüssel abgehalten wird. Dessen Themen reichen von Investitionen über Impfstoff-Lizenzen bis zum Kampf gegen den Klimawandel. Bundeskanzler Karl Nehammer vertritt Österreich beim EU-Afrika-Gipfel.

 

Vorbereitung auf Gipfeltreffen

An den Vorbereitungen des Gipfels zum Wochenbeginn nahm für Österreich Wirtschaftsministerin Margarate Schramböck teil. „Afrika ist ein Kontinent mit viel wirtschaftlichem Potential und Möglichkeiten“, erläuterte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck in einer Aussendung im Vorfeld des Gipfeltreffens in Brüssel zwischen der EU und der Afrikanischen Union.

„Der Kontinent bietet großartige Chancen für europäische Unternehmen, vor allem durch seine digitale und junge Bevölkerung“, so Schramböck. In den vergangenen Jahren habe Europa Afrika als Wirtschaftspartner unterschätzt, während China mit vielen afrikanischen Ländern eine Partnerschaft abgeschlossen hätte.

 

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Impulse für die Wirtschaftspartnerschaft

Österreichische Innovationen und das Know-How unserer Unternehmen können dem Kontinent bei den großen Herausforderungen helfen, so Schramböck. Daher wolle sie neue Impulse für die Wirtschaftspartnerschaft mit Afrika zu setzen. Das Wirtschaftsministerium plane noch für dieses Halbjahr ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern mehrerer afrikanischer Länder und Unternehmen in Wien. Themen sind die Digitalisierung in der Bildung, Umwelttechnologien zur Lösung lokaler Probleme und ein internationaler Handel mit Mehrwert für beide Seiten.

Parallel zum EU-Afrika-Gipfel hat die Europäische Union von 14. bis 18. Februar hat die Africa-Europe-Week ausgerufen, in der die internationale Zusammenarbeit und eine vertiefende Partnerschaft zwischen der EU und der Afrikanischen Union Thema sind.

 

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Innovationsabend: Chancenkontinent Afrika

In der Eventreihe „Innovationsabend“ der Julius-Raab-Stiftung und der Politischen Akademie geht es am 21. Februar von 18:30 bis 20:30 Uhr ebenfalls um Afrika. Am Innovationsabend werden die Chancen von Innovation und Digitalisierung in Keynotes und Impulstalks erörtert und im Anschluss Startups eine Bühne geboten, um ihre unternehmerischen Ideen und Projekte vorstellen zu können.

Mit der Veranstaltung „Chancenkontinent Afrika“ werden die Möglichkeiten diskutiert, welche Chancen sich für Österreich und die Europäische Union durch die Digitalisierung und Innovationen auf dem afrikanischen Kontinent bieten.

Mehr Informationen und das Programm zum „Innovationsabend: Chancenkontinent Afrika“ sind auf der Website der Julius-Raab-Stiftung verfügbar.