Die App "Digitales Amt" ist eine Erfolgsgeschichte der österreichischen E-Government-Services. Staatssekretär Tursky zeigt sich erfreut, dass die Österreicher dieses Angebot annehmen. Foto: BKA / Christopher Dunker

Die E-Government-Services für die Bürger sind auf dem Vormarsch. Neben der App „Digitales Amt“ gibt es auch die Plattform oesterreich.gv.at. Die App wurde mittlerweile über eine Million Mal heruntergeladen.

 

Amtswege bequem zeit- und ortsunabhängig

„Das ‚Digitale Amt‘ ist die mobile Erfolgsgeschichte Österreichs. Dass wir nun die Millionen Grenze der Downloads geknackt haben zeigt, dass unsere digitalen Angebote von der Bevölkerung angenommen werden und wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen, dass alle Menschen in Österreich die Chancen der Digitalisierung in jeder Lebenssituation nutzen – vor allem auch bei Verwaltungsservices“, zeigt sich Staatssekretär für Digitalisierung Florian Tursky angesichts des Meilensteins erfreut.

So können etwa Wohnsitzänderungen oder Wahlkartenanträge  seit dem Start der App „Digitales Amt“ im März 2019 bequem zeit- und ortsunabhängig erledigt werden (Zur-Sache berichtete). Laufend werden die digitalen Serviceangebote weiterentwickelt. In der App und auf dem Website-Pendant oesterreich.gv.at ist unter anderem eine Erweiterung beim Online-Service „Meldewesen“ geplant, sowie die Anmeldung zur Eheschließung und Verpartnerung.

Sowohl die App als auch die Website weisen steigende Reichweiten und Nutzungszahlen auf: Im Jahr 2020 wurden insgesamt 79.646.752 Seitenaufrufe gezählt, während es im Jahr 2021 bereits 95.145.884 Aufrufe waren, was eine Steigerung von 19 Prozent innerhalb dieser beiden Jahre bedeutet. Ebenfalls wird das Online-Portal FinanzOnline von über 6 Mio. Personen in Österreich genutzt (Zur-Sache berichtete).

 

Über eine Million Mal wurde die App "Digitales Amt" heruntergeladen. Für Staatssekretär Florian Tursky eine klare Bestätigung für seine zukünftigen Vorhaben. Foto: BKA / Christopher Dunker

Über eine Million Mal wurde die App „Digitales Amt“ heruntergeladen. Für Staatssekretär Florian Tursky eine klare Bestätigung für seine zukünftigen Vorhaben. Foto: BKA / Christopher Dunker

Weitere E-Government-Services in den Startlöchern

Die App „Digitales Amt“ wird auch funktional erweitert, um als zentrales Eintrittstor zu österreichischen E-Government-Angeboten zu fungieren, darunter auch die Ausweisplattform und die ID Austria. Diese wurde in Berlin bei dem eGovernment Wettbewerb übrigens ausgezeichnet (Zur-Sache berichtete). Seit Sommer können Nutzerinnen und Nutzer mit einer Handy-Signatur in der App „Digitales Amt“ auf die ID Austria umsteigen. Sofern die Handy-Signatur von einer Behörde registriert wurde, kann sie unkompliziert auf die ID Austria mit Vollfunktion aufgewertet werden.

Die ID Austria, die Weiterentwicklung der „Handy-Signatur“, ermöglicht nicht nur die sichere digitale Online-Identifikation, sondern ist auch der Schlüssel zur Ausweisplattform, über die künftig Ausweise abgerufen werden können. Als erster Anwendungsfall wird der „Digitale Führerschein“ ausgerollt. 2023 folgen der digitale Zulassungsschein und der Identitätsnachweis.

Die App "Digitales Amt" ist eine Erfolgsgeschichte der österreichischen E-Government-Services. Staatssekretär Tursky zeigt sich erfreut, dass die Österreicher dieses Angebot annehmen. Foto: BKA / Christopher Dunker
Die App "Digitales Amt" ist eine Erfolgsgeschichte der österreichischen E-Government-Services. Staatssekretär Tursky zeigt sich erfreut, dass die Österreicher dieses Angebot annehmen. Foto: BKA / Christopher Dunker

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