Gaby Schwarz soll neue Volksanwältin werden

Vom Rednerpult im Nationalrat in die Volksanwaltschaft. Gaby Schwarz soll Werner Amon als Volksanwältin nachfolgen. Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Vom Rednerpult im Nationalrat in die Volksanwaltschaft. Gaby Schwarz soll Werner Amon als Volksanwältin nachfolgen. Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf

Die burgenländische Nationalratsabgeordnete der ÖVP sowie ehemalige ORF-Moderatorin Gaby Schwarz soll Werner Amon in der Funktion als neue Volksanwältin nachfolgen. Ein entsprechender einstimmiger Beschluss wurde bereits im ÖVP-Klubpräsidium gefasst.

Die Abstimmung im ÖVP-Parlamentsklub, an der alle Nationalräte, Bundesräte und EU-Abgeordnete der ÖVP mitstimmen dürfen, steht am Donnerstag noch an, gilt aber als Formsache.

Der Rückzug von Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hat auch personelle Auswirkungen auf Bundesebene. Nachdem Christopher Drexler zum steirischen Landeshauptmann aufsteigt, muss sein Platz in der Landesregierung nachbesetzt werden. Dazu wird der langjährige ÖVP-Abgeordnete Werner Amon von Wien nach Graz wechseln. Amon war zuletzt auf Ticket der ÖVP Volksanwalt. Sein Wechsel erfordert nun auch eine entsprechende Nachbesetzung in der Volksanwaltschaft.

Die ÖVP hat dazu schnell die Weichen gestellt und die erfahrene Abgeordnete Gaby Schwarz im Klubpräsidium als Kandidatin einstimmig vorgeschlagen. Gaby Schwarz ist 59 Jahre alt und seit 2017 Abgeordnete zum Nationalrat. Zuvor war sie viele Jahre als Moderatorin beim ORF-Burgenland tätig. Als Abgeordnete war sie auch Gesundheitssprecherin und zuletzt Mediensprecherin. ÖVP-Klubobmann August Wöginger hob in einer Reaktion ihr Engagement in der Krisenintervention besonders hervor. Sie sei für die Position „bestens geeignet“, meinte Wöginger auf Instagram.

 

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