Jeder zweite Arbeitsplatz von Export abhängig

Wirtschaftsministerin Schramböck sieht österreichs Außenhandel im Aufwind. Foto: BMDW/Monika Fellner / iStock Prasit Rodphan
Wirtschaftsministerin Schramböck sieht österreichs Außenhandel im Aufwind. Foto: BMDW/Monika Fellner / iStock Prasit Rodphan

Österreichs Außenhandel im Aufwind – „Bis Jahresende werde der österreichische Export um vier Prozent über dem Vorkrisenniveau liegen“, erwartet Wirtschaftsministerin Dr. Margarete Schramböck.

 

Kräftiger Aufschwung bei Österreichs Export

Der Export von Waren und Dienstleistungen sei für Österreich ein wesentlicher Wirtschaftsmotor. Nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen betrugen die Gesamtausfuhren von Waren im Jahr 2018 ca. 150,1 Milliarden Euro.

Für die österreichischen Gesamtexporte von Waren und Dienstleistungen prognostiziert der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) ein Wachstum von 8,6 Prozent für das Jahr 2021. Dies sei vier Prozent über dem Vorkrisenniveau, erläutert Wirtschaftsministerin Dr. Margarete Schramböck.

Nach Angaben des FIW waren unter den 10 wichtigsten Absatzmärkten im Warenexport Deutschland, Italien, die USA sowie Polen und China.

 

Grafik: FIW / FIW-Jahresgutachten: Die österreichische Außenwirtschaft UPDATE 2021

Grafik: FIW / FIW-Jahresgutachten: Die österreichische Außenwirtschaft UPDATE 2021

 

Verbesserte Wirtschaftsprognose für Österreich

Die europäische Wirtschaft erhole sich schneller als erwartet, meldet die Europäische Kommission. Für Österreich korrigiert die Europäische Kommission die Wachstumsprognose im heurigen Jahr sogar von 3,8 % auf 4,4 % nach oben.

 

Entscheidender Beitrag für die Arbeitsplätze

„Die Exportwirtschaft leistet gerade in Zeiten von Corona einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze, denn jeder zweite Arbeitsplatz ist in Österreich vom Export abhängig“, erklärt Schramböck zur Exportbilanz.

Da über 50 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung im Ausland verdient werden, sei eine erfolgreiche Außenwirtschaft für Österreich unabdingbar, heißt es dazu aus dem Wirtschaftsministerium.

„Daher werden wir unsere Exportbetriebe auch in Zukunft bei ihren Internationalisierungsaktivitäten weiter bestmöglich unterstützen. Die Prognose zeigt uns, dass unsere Maßnahmen wirken“, so Schramböck wieter.

 

Ausblick

Unter der Annahme, dass kommendes Jahr kaum noch COVID-19 Beschränkungen notwendig seien werden, werde vor allem der Dienstleistungshandel mit 17,1 Prozent sehr dynamisch wachsen. Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist kurzfristig die Entwicklung der österreichischen Dienstleistungsexporte entscheidend.

„Jetzt gilt es darauf zu achten, dass die Lieferketten intakt bleiben, um diese Erfolge nicht zunichte zu machen. Außerdem ist es wichtig, dass sich auch die österreichischen Dienstleistungsexporte wieder erholen, was stark von einer erfolgreichen Wintersaison abhängen wird“, so die Wirtschaftsministerin.

Abschließend appelliert Wirtschaftsministerin Schramböck sich impfen zu lassen. „Für unsere Betriebe sind niedrige Infektionszahlen oftmals deren Geschäftsgrundlage. Mit der Impfung schützen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Betriebe“, so Schramböck.