Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast beim Zukunftstag der Lehre. Foto: BKA/ Melicharek

Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm war zu Gast beim „Tag der Zukunft für weibliche Lehrlinge“ am Flughafen Wien. Um jungen Menschen den bewussten Umgang mit Geld beizubringen wurde in einzelnen Workshops und Gastreferaten das Thema Finanzbildung behandelt. Die Jugendstaatssekretärin hat sich drei konkrete Ziele gesetzt: Das Image der Lehre zu verbessern, sowie die Rahmenbedingungen und Berufsbilder laufend der Zeit anzupassen.

 

„Lehre soll Plan A sein“

Die Staatssekretärin ist seit der Regierungsumbildung auch für Zivildienst und Lehre zuständig. Beim Thema Lehre wird sie als eine treibende Kraft und Stimme für Lehrlinge gesehen. Es reiche ihr nicht nur am Image der Lehre zu arbeiten, sondern auch an den Rahmenbedingungen und Berufsbildern. Nur so könne man mit der Zeit gehen, meinte die Staatssekretärin. „Damit die Lehre nicht der Plan B ist, wenn es mit der Schule nicht klappt, sondern der Plan A für eine praktische Ausbildung, braucht es viele Schritte“, so Plakolm. Bereits Anfang Juni wurde das Lehrberufspaket beschlossen. Es erweitert und ergänzt die Lehrberufsliste um Ausbildungsmöglichkeiten in Technik und Handwerk. Mit dem Paket werden fünf Lehrberufe modernisiert und an aktuelle Anforderungen in der Arbeitswelt angepasst. Zur-Sache berichtete bereits.

 

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Plakolm begrüßt die jungen Frauen und appelliert: „Schule vermittelt ein breites Wissensspektrum – von Gedichtinterpretationen bis zu Konfidenzintervallen. Aber wir brauchen auch handfestes Wissen für den Alltag und da gehört für mich eine fundierte Finanzbildung eindeutig dazu“. Foto: BKA/ Melicharek

 

Verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen

Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm leitete die Veranstaltung mit folgenden Worten ein: „Schule vermittelt ein breites Wissensspektrum – von Gedichtinterpretationen bis zu Konfidenzintervallen. Aber wir brauchen auch handfestes Wissen für den Alltag und da gehört für mich eine fundierte Finanzbildung eindeutig dazu. Wir implementieren diese nun im Lehrplan und ich freue mich, dass die Lehrlingsinitiative zukunft.lehre.österreich (z.l.ö.) heute einen entsprechenden Schwerpunkt setzt und mit weiblichen Lehrlingen entsprechende Maßnahmen diskutiert.“

Bereits mit 15 Jahren starten viele Lehrlinge ins Arbeitsleben und verdienen ihr eigenes Geld. In Studien gaben viele junge Menschen an, sich beim Thema Finanzbildung zu wenig informiert zu fühlen. Vor allem im Alter sind Frauen immer öfter von Armut betroffen. Um dem entgegenzuwirken und den Lehrlingen bereits in jungen Jahren einen bewussten Umgang mit Geld näherzubringen, war das Schwerpunktthema der Veranstaltung „Finanzbildung“. In einzelnen Workshops und Vorträgen wurde mit Experten von der Raiffeisenbank, dem Start-Up ThreeCoins und der Schuldnerberatung ein guter Überblick über das Thema Finanzen geschaffen.

 

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Frauenpower am Flughafen Wien

Die Lehrlingsinitiative zukunft.lehre.österreich (z.l.ö.) hat über 70 weibliche Lehrlinge zum „Tag der Zukunft“ eingeladen. Unterstützt wurde der Aktionstag vom Bundeskanzleramt zur Förderung von Frauenprojekten. zukunft.lehre.österreich. ist die größte Lehrlingsinitiative Österreichs und hat es sich zum Ziel gemacht, die Vorteile und Chancen einer Lehre hervorzuheben und das Ansehen in der Gesellschaft zu verbessern. Derzeit sind fast 200 Betriebe Partner der Initiative. Gemeinsam beschäftigen sie über 100.000 Mitarbeiter und bilden tausende Lehrlinge aus. Mitgliedsbetriebe sind unter anderem Raiffeisen, Siemens, Uniqa, Asfinag, Wiener Stadtwerke, Kapsch, Intersport, Verbund, A1 Telekom oder die Post AG.

Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast beim Zukunftstag der Lehre. Foto: BKA/ Melicharek
Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast beim Zukunftstag der Lehre. Die Lehrlingsinitiative zukunft.lehre.österreich (z.l.ö.) hat über 70 weibliche Lehrlinge eingeladen. Unterstützt wurde der Aktionstag vom Bundeskanzleramt zur Förderung von Frauenprojekten. Foto: BKA/ Melicharek

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