SPÖ-Jugend fordert Klimaschutz durch Kommunismus

Screenshot: heute.at; Grafik: zurSache.at
Screenshot: heute.at; Grafik: zurSache.at

Ist eine Umverteilung von Vermögen „alternativlos“, wenn man das Klima schützen will? Mit einem klaren JA will diese Frage zumindest die SPÖ-Jugend beantworten. In einer Aussendung fordert deren Vorsitzender, dass man das Wirtschaftssystem umbauen und Vermögen umverteilen muss, um das Klima zu retten. Kommunismus für den Klimaschutz also. Zur-Sache nimmt den Vorschlag der SP-Jugend unter die Lupe.

 

SPÖ Jugend befeuert Klassenkampf

Die SPÖ-Jugend gibt in einer Aussendung an, dass die Maßnahmen der Bundesregierung „nur die Kleinen treffen“ würde. Damit hat die SPÖ-Jugend sogar Recht: Die ökosoziale Steuerreform der Bundesregierung entlastet gerade kleine und mittlere Einkommen. Das war das ausgesprochene Ziel der Bundesregierung, beim erarbeiten der größten Steuerreform der Zweiten Republik.

Dass Sozialismus nicht das Klima schützt, dafür müsste für die SPÖ-Jugend ein Blick nach China reichen: Das Land wird sozialistisch regiert und ist dennoch der größte CO2-Produzent der Welt.

 

SPÖ auf KPÖ Kurs?

Die SPÖ-Jugend ist nicht die einzige politische Fraktion in Österreich, die ihr Faible für den Kommunismus und seine Ideen öffentlich preisgibt: Die Vorsitzende der KPÖ in Graz, Elke Kahr, outete sich als Fan des kommunistischen Ex-Diktators von Jugoslawien Josip Tito.

Beide Fraktionen scheint eine Ideologie zu verbinden. Zudem scheint auch beide Fraktionen eine Geschichts-Vergessenheit zu prägen: So war der Kommunismus in der Praxis stets mit einer Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit, der Unterdrückung von politischen Konkurrenten und teilweise mit dem Tod von Millionen verbunden.

Wie sehr die SPÖ eine offene Zusammenarbeit mit den Kommunisten vorantreibt, wird am Beispiel Graz klar: Dort stehen KPÖ und SPÖ kurz davor, gemeinsam mit den Grünen, eine Koalition zu bilden.