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SPÖ-Öffnungschaos verunsichert Bevölkerung

Fotos: Florian Schrötter; Grafik: zur-Sache.at

Noch immer ist bei der SPÖ keine einheitliche Corona-Linie erkennbar. Das führt zu Verunsicherung und Verwirrung bei den Bürgern, so die stv. Generalsekretärin und Gesundheitssprecherin der neuen Volkspartei, Gaby Schwarz.

 

„Roter Zick-Zack-Kurs“

„Die SPÖ sorgt mit ihrem hausgemachten Öffnungschaos für unnötige Verunsicherung sowie fehlende Planbarkeit für alle Österreicherinnen und Österreicher. Nach einem Jahr Pandemie hat es Parteichefin Rendi-Wagner noch immer nicht geschafft, den roten Zickzack-Kurs zu beenden und für eine einheitliche Linie im Kampf gegen das Coronavirus zu sorgen, die von all ihren Genossinnen und Genossen mitgetragen wird“, erklärt Schwarz.

 

Widersprüche

Dabei führt das SPÖ-Öffnungschaos auch zu Widersprüchen in der eigenen Partei: Während Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) die angekündigten Öffnungen in Wien lobte, rügte sie ihren parteiinternen Rivalen Hans Peter Doskozil und seine Öffnungsschritte im Burgenland. Interessant ist dabei, dass beide Bundesländer eine ähnliche Corona-Lage aufweisen.

„Im Sinne der Gesundheit aller Menschen in unserem Land ist es dringend an der Zeit, dass die SPÖ einen gemeinsamen Weg findet. Denn gerade auf den letzten Metern dieser Pandemie braucht es mehr Geschlossenheit, Vertrauen und Planbarkeit denn je“, führt Schwarz weiter aus.

Gaby Schwarz - Foto: Jakob Glaser

Gaby Schwarz – Foto: Jakob Glaser

Interne Machtkämpfe bei SPÖ

Die in den letzten Wochen medial bekannt gewordenen Forderung der SPÖ zeichnen das Bild einer intern zerstrittenen Partei.

„Während Rendi-Wagner nach wie vor an Öffnungsschritten zweifelt, hat der Wiener SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker schon im Dezember für die Rückkehr der Zuschauer in die Sportstadien plädiert. Wenige Monate später, im März, forderte er dann die Öffnung der Schanigärten. Aber auch sein Parteifreund aus Kärnten, Landeshauptmann Kaiser, wollte schon im März Öffnungsschritte setzen und forderte vom Bund mehr Mut ein“, fasst VP-Gesundheitssprecherin Schwarz zusammen.

 

Das führt wieder zu Verunsicherung unter den Menschen. „Im Sinne der Gesundheit aller Menschen in unserem Land ist es dringend an der Zeit, dass die SPÖ einen gemeinsamen Weg findet. Denn gerade auf den letzten Metern dieser Pandemie braucht es mehr Geschlossenheit, Vertrauen und Planbarkeit denn je“, so Schwarz.

Fotos: Florian Schrötter; Grafik: zur-Sache.at
Fotos: Florian Schrötter; Grafik: zur-Sache.at
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