Reitans Freitag

Steuerreform und Klimaschutz: Eine historische Weichenstellung

Koalition setzt auf Ökologisierung des Steuersystems und auf Entlastung. Foto: Pixelio/Petra Bork

Es ist offensichtlich: Die Bundesregierung war und ist handlungsfähig. Der Beschluss für das Budget 2022 ist ein Beleg dafür. Mehr noch: Es ist eine Antwort auf die Herausforderungen der Zeit – und stimmt optimistisch.

Marktwirtschaftliche, soziale und ökologische Akzente

Die Steuerzahler werden entlastet wie niemals zuvor in der Zweiten Republik. Das Steuersystem wird auf Umwelt umgestellt, erstmals in der Geschichte Österreichs. Kinder und Familien werden gefördert. Geringverdiener werden bei Sozialbeiträgen entlastet. Das Budget hat marktwirtschaftliche, soziale und ökologische Akzente. Es ist eine ökosoziale Steuerreform. Die türkis-grüne Koalition unter Bundeskanzler Sebastian Kurz hat versprochen, gehalten und geliefert. Es ist eine historische Leistung. Möglich geworden durch Programme und Personen in dieser Konstellation.

Dieser Weg wird fortgesetzt. Sicherheit und Digitalisierung werden vorangetrieben, Bildung stärker finanziert, Mobilität und Qualifikation am Arbeitsmarkt erhöht – um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

In der Öffentlichkeit wird jedoch über die Chats, die jeder versteht mehr gesprochen als über die Zahlen, die keiner lesen will. Etwas weniger Blabla und Getöse einer digitalen Hetzmeute würden der Öffentlichkeit guttun.

Verhältnismäßigkeit verletzt

Zeitgleich kam es zu Hausdurchsuchungen in Regierungs- und in Parteibüros. Diese stehen – wie eine vorübergehende Verhaftung – noch vor einer Überprüfung ihrer Verhältnismäßigkeit. Etwas unverhältnismäßig war es auch, wie der kleine grüne Koalitionspartner dem großen türkisen dessen Führungspersonal abnötigte. Und vollends jeglichen Rahmen sprengten die Strategiespiele der versammelten Opposition. Dafür hatte sich schon eine Bundeskanzlerin gefunden. Zudem wird von der Opposition das Feld parlamentarischer Untersuchungen über die Verhältnisse weitläufig abgesteckt.

Kurzum: Die Bundesregierung arbeitet. Einige Akteure im politischen Getriebe haben jedoch die Windmaschinen kräftig angeworfen. Aufmerksamkeit und Anerkennung sollten sich allerdings auf jene richten, die Handlungsfähigkeit garantieren.

Koalition setzt auf Ökologisierung des Steuersystems und auf Entlastung. Foto: Pixelio/Petra Bork
Koalition setzt auf Ökologisierung des Steuersystems und auf Entlastung. Foto: Pixelio/Petra Bork
Die Waldfläche in Österreich erhöht sich jährlich. Foto: Forst&Land

Reitans Freitag: Durchatmen im Kindergarten

Vor 60 Jahren, bei der Nationalratswahl m 6. März 1966, hatte die ÖVP unter Bundeskanzler und Bundesparteiobmann Josef Klaus, einem Rechtsanwatl, die absolute Mehrheit an Mandaten errungen. In der folgenden Reformperiode wurden auch erste Schritte in Richtung Europa gesetzt. Foto: Michael Buchner

Reitans Freitag: Europa – mit Verstand, Maß und Mitte

Gerechtigkeit und Fairness: Das Sozialsystem muss stabil bleiben, zugleich fair und gerecht für jene sein, die es bezahlen. Das Konzept Sozialhilfe-Neu ist ein weiterer Teil des Österreichplans von Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Karl Nehammer (im Bild in Jänner in Wels); Foto: Paul Gruber

Der Österreichplan: Antworten auf die Fragen der Zeit

Der Diskurs läuft aus dem Ruder, wenn Worte aus dem Zusammenhang gerissen, verdreht und in Vorwürfe umgemünzt werden, insbesondere, wenn Empörung geschürt und einer gereizten Gesellschaft präsentiert wird. Foto: Klicker/pixelio

Der Diskurs läuft aus dem Ruder

Mit dem Klimawandel hat sich das Debattenklima verschärft. Klimapolitik braucht Konsens und Kompromiss. Foto: pixelio/S. Hofschlaeger

Wandel im Debattenklima

Die Krisenherde dieser Welt wirken nach Österreich: Arnold Kammel, Generalsekretär im Verteidigungsministerium, bei der Regierungsklausur in Mauerbach. Foto: BMKÖS/Shervin Sardari

Marksteine für den Weg aus der Krise