Initiativen für den Klimaschutz

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: Elektro-Mobilität im Heer für übliche Fahrten. Foto: BMLV
Übergabe von ID3 Elektrofahrzeugen am 02.06.2021 im BMLV

Mit konkreten Initiativen verstärken Bundesministerin Klaudia Tanner, Staatssekretär Magnus Brunner in ihren Ressorts den Klimaschutz. Tanner setzt auf E-Mobilität, Brunner auf Kostenwahrheit beim Fliegen.

Elektro-Autos für das Heer

Mit den Ankauf von Elektrofahrzeugen setzt das Bundesheer ein weiteres Zeichen auf dem Weg zur Klimaneutralität, erklärte die Verteidigungsministerin Tanner. Sie übergab am Freitag – symbolisch – 30 Volkswagen ID.3 Elektrofahrzeuge an die Truppe, übernommen von Brigadier Kurt Wagner und Brigadier Martin Jawurek für die Militärkommanden von Wien und von Niederösterreich. Die Fahrzeuge werden nicht für militärische Zwecke sondern für herkömmliche Fahrten genutzt. Die Kosten betragen 1,14 Millionen Euro. Der Einsatz dieser E-Fahrzeuge ist für Tanner „ein weiterer Beitrag, um die von der Bundesregierung festgelegten Klimaziele bis 2024 zu erreichen“.

Für Kostenwahrheit im Flugverkehr: Staatssekretär Magnus Brunner; Foto: BKA

Für Kostenwahrheit im Flugverkehr: Staatssekretär Magnus Brunner; Foto: BKA

Kostenwahrheit in der Luftfahrt

Magnus Brunner, Staatssekretär in dem für Klimaschutz, Energie und Mobilität zuständigen Bundesministerium, setzt die Initiativen fort, zu Kostenwahrheit in der Luftfahrt zu gelangen. Um „bei Kunden ein Bewusstsein in puncto Kostenwahrheit zu schaffen“ plant Brunner, die 9,90-Euro-Tickets zu verhindern, denn „diese Lockangebote stellen nicht die wahren Flugkosten dar“. Daher arbeite die Bundesregierung an einer rechtskonformen Lösung, derzufolge die Ticketpreise jedenfalls die darauf anfallenden Gebühren und Steuern enthalten sollten. An den Details einer EU-konformen Lösung werde gearbeitet, heißt es aus dem Büro des Staatssekretärs, aber die Linie ist klar: „Airlines sollen verpflichtet werden, passagierbezogene Steuern und Gebühren an die Endkunden weiter zu geben.“ Gelten sollte dies ab dem Jahr 2022, Ticketpreise würden dann nicht mehr unter 40 Euro fallen.