Bundesländer

BMW mit Milliardeninvestition in Österreich

"Starkes Signal für den Standort Österreich." Die Regierungsspitze mit Karl Nehammer und Landeshauptmann Thomas Stelzer im BMW Werk in Steyr. Foto: BKA / Dragan Tatic

Angesichts der zunehmenden Transformation in der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität, tätigt der deutsche Premium-Autobauer BMW eine Investition in Milliardenhöhe. Dazu wurde Österreich – konkret Steyr in Oberösterreich – als Standort ausgesucht. Bundeskanzler Karl Nehammer sieht in der Investition “ein starkes Signal für unseren Standort.”

 

600.00 E-Motoren pro Jahr

Das BMW Werk in Steyr entwickelt und produziert seit über 40 Jahren Verbrennungsmotoren für die Marken BMW und MINI. Ab 2025 sollen dort die E-Antriebe der nächsten Generation entstehen. Insgesamt wird eine Milliarde Euro in den Standort Steyr investiert. Nach einem mehrstufigen Betriebsausbau auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern sollen nach dem Endausbau rund 600.000 Elektroantriebe pro Jahr in Steyr produziert werden, wie es in einer Medieninformation von BMW heißt.

 

Nehammer und Stelzer sehen Stärkung des Standortes

Bundeskanzler Karl Nehammer und Landeshauptmann Thomas Stelzer kamen persönlich zur Bekanntgabe des BMW Investments nach Steyr. In seiner Rede würdigte der Kanzler die Bemühungen des Unternehmens, Investitionen in Innovationen und die Transformation in umweltfreundliche Antriebe voranzutreiben. Das Engagement von BMW in Steyr sei „eine wichtige Investition in unseren Wirtschaftsstandort, mit der auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Nehammer, der BMW für die Entscheidung in Österreich zu investieren dankte.

 

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Landeshauptmann Stelzer sieht in der Investition „ein wertvolles Bekenntnis zum Arbeits- und Produktionsstandort Oberösterreich“. Der Weg Richtung Klimaschutz durch neue Technologien werde so bestärkt.

 

Werk Steyr: Grüne Energie und globales Vorbild

Dass BMW Werk in Steyr soll zudem spätestens ab 2025 seinen Energiebedarf zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen decken – durch Grünstrom und Fernwärme aus regionaler Biomasse. Die Transformation Werks ist laut BMW  ür den Wirtschaftsstandort Österreich von großer Bedeutung. Die heimische Entwicklung und Produktion von Elektroantrieben für den Weltmarkt wird nicht nur weiterhin zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung im eigenen Land beitragen, sondern positioniert den Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich auch als globalen Treiber nachhaltiger Individualmobilität.

"Starkes Signal für den Standort Österreich." Die Regierungsspitze mit Karl Nehammer und Landeshauptmann Thomas Stelzer im BMW Werk in Steyr. Foto: BKA / Dragan Tatic
"Starkes Signal für den Standort Österreich." Die Regierungsspitze mit Karl Nehammer und Landeshauptmann Thomas Stelzer im BMW Werk in Steyr. Foto: BKA / Dragan Tatic
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