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Marchetti startet neue Doppelstrategie für Platz eins

Die ÖVP will Themen und Wählerinnen und Wähler in den Städten - im Bild Linz – verstärkt ansprechen, kündigte Generalsekretär Nico Marchetti an. Zudem wird die FPÖ inhaltlich gestellt: Stimmen für die FPÖ seien verlorene Stimmen. Foto: pixelio.de/Karl Strebl

Mit einer neuen Doppelstrategie will die ÖVP als Partei neue Wähler gewinnen und verlorene zurückholen: Das politische Profil wird um die Megatrends der Zeit erweitert, in Städten werden Initiativen gesetzt und abgewanderte Wähler werden aus dem FPÖ-Warteraum geholt. Dort ist ihre Stimme nämlich verloren.

 

Generalsekretär präsentiert zwei Initiativen

Es war Generalsekretär Nico Marchetti, der in einem Mediengespräch zur erfolgreichen Bilanz einjähriger Regierungsarbeit diese neuen Ansätze skizzierte.

Um neue Wähler anzusprechen, startet die ÖVP eine inhaltliche Debatte und weiters Initiativen in Städten.

Noch im März beginnt ein inhaltlicher Prozess, um die Positionen der Volkspartei zu den “Megatrends unserer Zeit” zu entwickeln und “das Profil zu schärfen”. Die Themen in Stichworten: der demografische Wandel, die künstliche Intelligenz und die geopolitischen Umwälzungen.

Nico Marchetti: Neue Themen aufgreifen, Wähler in Städten ansprechen. Foto: Jakob Glaser

Nico Marchetti: Neue Themen aufgreifen, Wähler in Städten ansprechen. Foto: Jakob Glaser

Neue Städteplattform

Bereits in diesen Tagen hat die ÖVP eine neue Städteplattform ins Leben rufen: In einzelnen Städten sollen Politikerinnen und Politiker den urbanen Lebensrealitäten und Betroffenheiten nachgehen und dann die politische Arbeit “nachschärfen”. Geleitet wird die Plattform Markus Figl, Landespareichef der ÖVP Wien und Bezirksvorsteher des ersten Wiener Gemeindebezirks.

 

ÖVP übernimmt Verantwortung

Auf der anderen Seite werde man verstärkt “die FPÖ stellen” und “in die Pflicht nehmen”, kündigte Marchetti an. Die ÖVP übernehme – anders als die FPÖ – nämlich Verantwortung und leiste “seriöse Politik, damit der Aufschwung gelingt”. Die FPÖ hingegen verbreite “Sprüche in einem Bierzelt” und biete “Widersprüche” und “Doppelzüngigkeit”. Die Volkspartei werde aufdecken, was die Ankündigungen der FPÖ für die Österreicherinnen und Österreicher wirklich bedeuten, nämlich keine Lösungen sondern Spaltung und Isolation.

Die ÖVP will Themen und Wählerinnen und Wähler in den Städten - im Bild Linz – verstärkt ansprechen, kündigte Generalsekretär Nico Marchetti an. Zudem wird die FPÖ inhaltlich gestellt: Stimmen für die FPÖ seien verlorene Stimmen. Foto: pixelio.de/Karl Strebl
Die ÖVP will Themen und Wählerinnen und Wähler in den Städten - im Bild Linz – verstärkt ansprechen, kündigte Generalsekretär Nico Marchetti an. Zudem wird die FPÖ inhaltlich gestellt: Stimmen für die FPÖ seien verlorene Stimmen. Foto: pixelio.de/Karl Strebl
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