Innenpolitik

60 % für höheres Heeresbudget

Das Meinungsbild in der Bevölkerung ist klar: Das Heeresbudget muss in Zukunft erhöht werden. Foto: Bundesheer

Für eine wesentliche Aufstockung der finanziellen Mittel für das Bundesheer spricht sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung aus. Der Wunsch nach mehr Geld für das Heer zieht sich durch (fast) alle Wählergruppen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes IFDD im Auftrag von Zur-Sache hervor.

In der repräsentativen Umfrage wurde gefragt, ob das Heeresbudget dringend erhöht werden soll. 28 Prozent stimmen der dringenden Erhöhung zu, weitere 32 Prozent geben an „eher“ zuzustimmen, was in Summe eine Mehrheit von 60 Prozent ergibt. Lediglich 15 Prozent der Befragten stimmen „gar nicht zu“, weitere 20 Prozent „eher nicht zu“.

 

Breite Zustimmung für mehr Geld

Nahezu Einigkeit über eine dringende Erhöhung des Heeresbudgets besteht auch bei allen Befragten mit Parteipräferenz. Besonders hoch fällt die Zustimmung bei deklarierten FPÖ-Wählern aus. Hier plädieren in Summe 64 Prozent („stimme zu + „stimme eher zu“) für eine Budgeterhöhung. Deklarierte ÖVP-Wähler folgen mit 61 Prozent. Einzig bei den deklarierte Grün-Wähler zeigt sich ein ausgeglichenes Bild von 49 Prozent Pro und 49 Prozent Contra Erhöhung.

 

Unterschiede bei Älteren und Jüngeren

Nach Bevölkerungsgruppen sortiert, zeigt sich ein Alt-Jung-Gefälle. Während sich über zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten im Alter über 50 Jahren für eine höheres Heeresbudget aussprechen, findet sich dafür bei den unter 30-jährigen keine Mehrheit.

Unter den Jungen sind sowohl 48 Prozent für eine Erhöhung des Heeresbudgets, aber auch 48 Prozent dagegen. Befragte mit Matura sehen keinen so dringenden Bedarf wie jene ohne Matura (52 zu 64 Prozent). Geringfügige Unterschiede gibt es zwischen den Befragten, die auf dem Land oder in der Stadt leben. Der Zuspruch auf die Frage nach mehr Geld für das Bundesheer ist am Land mit 65 Prozent etwas ausgeprägter als bei Befragten aus der Stadt mit 60 Prozent.

 

Zur Umfrage:

Durchgeführt vom Institut für Demoskopie & Datenanalyse (IFDD) im Auftrag vom ÖVP-Parlamentsklub/Zur-Sache. Stichprobengröße n=800.
wahlberechtigte ÖsterreicherInnen repräsentativ ab 16 Jahren.
Vorgeschichtetes Randomverfahren, CAWI.
Untersuchungszeitraum 23. Juni 2022 – 26. Juni 2022.
Maximale Schwankungsbreite +/- 3,5 %, davon n=600 Deklarierte +/- 4,0 %

 

Die Inhalte des Jahresberichts der Bundesheerkommission findet ihr im unten stehenden Artikel:

Jahresbericht der Bundesheerkommission: Bundesheer braucht mehr Personal

Das Meinungsbild in der Bevölkerung ist klar: Das Heeresbudget muss in Zukunft erhöht werden. Foto: Bundesheer
Das Meinungsbild in der Bevölkerung ist klar: Das Heeresbudget muss in Zukunft erhöht werden. Foto: Bundesheer
Die ID Austria Servicetour durch Österreich zeigt sich als Erfolg. Im Sommer gab es über 270.000 Neuregistrierungen. Foto: BKA/Valentin Brauneis

„ID Austria” – Servicetour bringt 270.000 neue Registrierungen

Das Bundesheer verzeichnet mehr Zu- als Abgänge beim Personal. Nun startet eine Kaderausbildung mit mehr als 1.000 Soldaten. Foto: Bundesheer/Guenter Filzwieser

Personalplus beim Bundesheer: Über 1.000 Soldaten starten Kaderausbildung

Bei der Polizei wird auch 2026 kein Personal eingespart. Im Gegenteil. Mit 1.415 Neuaufnahmen wird ein Personal-Höchststand erreicht. Foto: iStock / FotoGablitz

Mehr als 900 neue Polizisten in Ausbildung: Polizei setzt Rekrutierungsoffensive fort

Auch im Gasspeicher Haidach füllen sich die Pegelstände der strategischen Gasreserven. Foto: RAG / steve.haider.com

Minus 59 Prozent: Strategische Gasreserve wird deutlich billiger

Demokratie schützen und dem Politischen Islam entgegentreten: In interviews markierte Bundeskanzler Christian Stocker die Grenzen der Religionsfreiheit (Symbol-Bild: Sultan Ahmed-Moschee, Instanbul) Foto: pixelio / Brüggemann

Wo die Grenze zum Politischen Islam verläuft

August Wöginger Jakob Glaser

Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt